heute-gesund-leben.de

Ihr Online-Treffpunkt für Gesundheit. Das Portal rund um gesunde Lebensweise, Sport, Bewegung, Ernährung, Vitamine, Wellness, Vorsorge, Medizin und Pflege. Hier finden Sie aktuelle News rund ums Thema Gesundheit. Machen Sie mit und starten Sie schon heute gesund in den Tag!

Werbung

Ernährung
Start Ernährung Verpackungsangaben
Verpackungsangaben bei Lebensmittel: Was steckt dahinter? Drucken E-Mail

Bei den Verpackungsangaben werden Verbraucher oft aufs Glatteis geführtEine gesunde und ausgewogene Ernährung ist mit der wichtigste Bestandteil unseres Lebens. Aber die Lebensmittel geben täglich neue Rätsel auf: Was ist gesund und was sollte besser vermieden werden? Da hilft ein Blick auf die Verpackungsangaben meinen jedenfalls viele. Ein großer Irrtum, denn wer glaubt, Ware „ aus kontrolliertem Anbau“ werde unabhängig geprüft, „hausgemacht“ sei ein Qualitätsmerkmal oder „Stangenspargel aus Bornheim“ komme immer aus dem Städtchen im Rheinland, der irrt sich gewaltig. Die Marketing-Experten der Lebensmittelbranche sind Meister der Täuschung – und das sowohl bei den Versprechungen als auch bei der Verpackung. Kunden werden hier gnadenlos in die Falle gelockt. Und das leider völlig legal. Für den Endverbraucher gilt deshalb: Augen auf beim Einkauf, denn die Sprache der Lebensmittel hat ihren eigenen Geheimcode. Hier auf www.heute-gesund-leben.de entschlüsseln wir ihn.



Darauf fallen Verbraucher am häufigsten rein:

„hausgemacht“: Sagt alles und gar nichts. Wer bei „hausgemacht“ denkt, das Produkt sei nach Muttis gutem Rezept zubereitet, ist direkt schon in die Falle getappt. „Hausgemacht“ sind auch Produkte, die aus dem Haus eines Chemiekonzerns kommen. Dieser Begriff ist rechtlich nicht geschützt.

„Originale Rezeptur“: Mit diesem Ausdruck verhält es sich genau wie mit „hausgemacht“. Hier wird nichts über Güte, Qualität und Herkunft des Rezeptes ausgesagt.

„besonders erlesene Früchte“: Das ist ein Werbeversprechen, das keine verlässliche Auskunft über die Qualität der Früchte gibt.

„aus kontrolliertem Anbau“: Ein ganz besonders beliebter Hinweis auf Verpackungen, da er unabhängige Kontrollen suggeriert, die es allerdings nie gegeben hat und auch nie geben wird. Dieser Hinweis ist nämlich rechtlich nicht geschützt.

„integrierter Landbau“: Hier verhält es sich genauso wie bei dem „kontrollierten Anbau“. Da der Slogan nicht geschützt ist, gibt es keine Garantie für Lebensmittel in Bio-Qualität.

„ohne Zugabe von Geschmacksverstärker Glutamat“: Das stimmt leider nicht immer. Glutamat ist zwar deklarationspflichtig, andere Zusatzstoffe sind es aber nicht. So zum Beispiel Hefeextrakte, die Glutamate enthalten. Das wird jedoch nicht erwähnt.

„gesund“: Ein Marketing-Trick, der aber nur etwas vorgaukelt, was alle haben wollen: Gesundheit.

„mit der extra Portion Milch“: Ein sehr beliebter Hinweis auf Schokolade und Kinderlebensmittel. Doch bei der extra Portion Milch handelt es sich in der Regel nur um Milchpulver. Werbetexter haben hier rechtlich freie Hand.



Bei diesen Angaben können Verbraucher sicher sein:

„fettfrei“ / „ohne Fett“: Ein Produkt, was so deklariert ist, darf gemäß Health-Claims-Verordnung der EU nicht mehr als 0,5 Gramm Fett pro 100 Gramm bzw. 100 Milliliter aufweisen.

„light“ / „leicht“: Light-Produkte müssen gegenüber vergleichbaren Lebensmitteln einen um mindestens 30 Prozent verringerten Gehalt an Zucker und Fett haben.

„zuckerfrei“: Die Health-Claims-Verordnung schreibt vor, dass ein zuckerfreies Produkt höchstens 0,5 Gramm Zucker pro 100 Gramm bzw. 100 Milliliter enthalten darf.

„von Natur aus“ / „natürlich“: Diese Worte dürfen auf Verpackungen nur verwendet werden, wenn das Lebensmittel von Natur aus bestimmte Bedingungen wie zum Beispiel zuckerarm erfüllt.

„biologischer / ökologischer Landbau“: Die EU-Richtlinien garantieren Ihnen, dass Sie hier Bio-Produkte kaufen. Das EU-Bio-Siegel garantiert, dass die gesiegelten Produkte nach den Rechtsvorschriften der Europäischen Union für den ökologischen Landbau produziert und kontrolliert worden sind. Alle Zutaten müssen zu mindestens 95 Prozent aus ökologischem Landbau stammen. Es bleibt daher eine kleine Restgefahr für Pestizidspuren.

„ohne Gentechnik“: Hier drauf können Verbraucher vertrauen. Dieser Begriff ist geschützt.

Lesen Sie weiter: Vor künstlichen Farbstoffen wird gewarnt 
Das könnte Sie auch interessieren: Kinder-Lebensmittel - nicht das, was sie eigentlich sein sollen 
Unser Tipp: Lebensmittel richtig kühlen
( Bildnachweis: Franz Pfluegl - Fotolia.com ) 

 

Werbung

Kopfschmerzen

Hier bekommen Sie Hilfe bei Kopfschmerzen...Kopfschmerzen (Cephalgien) zählen zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. In Deutschland leiden aktuellen Schätzungen zufolge etwa 70 Prozent aller Menschen unter Kopfschmerzen, etwa drei Prozent hat sogar täglich mit Schmerzen im Kopf zu kämpfen. Dabei können die Kopfschmerzen akut auftreten oder chronisch sein. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen... 
( Bildnachweis: Laser - Fotolia.com )

Bauchschmerzen

Hier bekommen Sie Hilfe bei Bauchschmerzen...Bauchschmerzen: Bauchschmerzen sind mit die häufigsten Schmerzen, die uns plagen. Sie können plötzlich auftreten (akute Bauchschmerzen) oder über einen längeren Zeitraum anhalten und immer wieder auftreten (chronische Bauchschmerzen). Kaum ein anderes Symptom kann so viel unterschiedliche Hintergründe haben. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Bauchschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen...
( Bildnachweis: Udo Kroener - Fotolia.com )