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Heilmittel
Start Hausmittel Kamille
Kamille – das Universal-Heilkraut Drucken E-Mail

Kamille ist ein Universal-HeilkrautDie Kamille hat eine lange Geschichte. Im Alten Ägypten genoss sie größtes Ansehen und wurde wegen ihrer gelben Blütenaugen und ihrer Heilkraft als Blume des Sonnengottes verehrt. In Deutschland ist die Kamille seit dem 16. Jahrhundert das gebräuchlichste Heilmittel. Das mag daran liegen, dass Kamilleblüten fast universell einsetzbar sind. Gesammelt wird die einheimische Kamille von Mai bis in den Juli hinein – allerdings nur an Sonnentagen, denn die Qualität der Kamille ist sehr stark abhängig vom Zeitpunkt des Pflückens und von der Art der Trocknung. Zum Pflücken eignet sich der dritte bis fünfte Tag nach dem Blühen. Dann sind die Wirkstoffe am Besten ausgebildet. Die Kamille sollte sehr luftig und bei niedriger Temperatur an einem schattigen Ort getrocknet werden.



Kamille wirkt entzündungshemmend und krampflösend. Ihr ätherisches Öl besitzt bakterien- und pilztötende Eigenschaften. Deshalb ist sie fast universell einsetzbar – sowohl als Tee bei Magen-Darm-Problemen, als auch als Mundwasser bei Zahnfleischentzündungen oder als Creme bei Hautausschlägen.
Ein klassischer, wohltuender Kamillentee ist schnell und einfach gekocht: Übergießen Sie 1,5 Gramm getrocknete Kamillenblüten mit 250 ml kochendem Wasser und lassen Sie dies nur kurz ziehen! Süßen können Sie nach Belieben.
Auch Umschläge sind kein Problem: Übergießen Sie zwei bis drei Esslöffel Kamillenblüten mit 250 ml kochendem Wasser und lassen Sie dies 15 Minuten ziehen. Sieben Sie die Blüten ab und tränken Sie den Umschlag damit. Diesen legen Sie dann auf die betroffenen Hautstellen.

Kamille hilft bei:

  • Abszessen
  • Bauchweh
  • Blähungen
  • Brechreiz
  • Darmkrämpfen
  • Durchfall
  • Ekzemen
  • Entzündungen im Genital- und Afterbereich
  • Entzündungen des Mund- Nasen- und Rachenraumes
  • Entzündung der Mundschleimhaut
  • Erkältungskrankheiten
  • Furunkeln
  • Gastritis
  • grippalen Infekten
  • Hämorrhoiden
  • Halsentzündungen
  • Hautausschlägen.
  • Hautleiden
  • Husten
  • Koliken
  • Magen- und Darmschleimhautentzündungen
  • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren
  • Magengeschwüren
  • Magenkrämpfen
  • Magenschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Nagelbettentzündungen
  • Nierenkolik
  • Schlaflosigkeit
  • schlecht heilenden Wunden
  • Übelkeit
  • Verdauungsstörungen
  • Wundheilung
  • Zahnfleischentzündungen

( Bildnachweis: Maren Beßler, Pixelio.de )




 

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