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Frauen-/Männergesundheit
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Hoden-Selbstuntersuchung – dem Hodenkrebs auf der Spur Drucken E-Mail

Mit einer Hoden-Selbstuntersuchung kann man Hodenkrebs auf die Spur kommen. Hodenkrebs ist eine relativ seltene Krebserkrankung. Das Hodenkarzinom, wie der Hodenkrebs auch genannt wird, macht beim Mann nur ein Prozent aller bösartigen Tumore aus. Aber in der Altersgruppe der 20 bis 40 Jährigen ist Hodenkrebs die häufigste Krebsart. Zudem steigt die Häufigkeit von Hodenkrebs seit etwa 30 Jahren wieder an. Je früher Hodenkrebs erkannt wird, desto größer sind auch seine Heilungschancen ohne dass man(n) dabei seine Fruchtbarkeit verliert. Deshalb sollte jeder Mann wissen, wie er mit Hilfe einer Hoden-Selbstuntersuchung Veränderungen ertasten kann. Die Hoden-Selbstuntersuchung ist eine manuelle Methode, bei der der Hoden auf eventuelle Knötchen und/oder Vergrößerungen und Schwellungen abgetastet wird. Diese sehr einfache Selbstuntersuchung sollte in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel einmal im Monat durchgeführt werden. Hier bei www.heute-gesund-leben.de erfahren Sie, wie Sie die Untersuchung am besten durchführen und auf was Sie dabei achten müssen.



• Vor oder während der Untersuchung sollte möglichst ein warmes Bad genommen oder zumindest ausgiebig warm geduscht werden. Das warme Wasser macht die Haut des Hodensacks weicher. So lassen sich auch kleine Knötchen ertasten.
• Nehmen Sie beim Abtasten die Hoden abwechselnd in die Hand und vergleichen Sie dabei deren Größe und Schwere! Bei den meisten Männern ist ein Hoden von Natur aus etwas größer und schwerer. Er kann auch etwas tiefer gelegen sein. Deshalb braucht man sich noch keine Sorgen machen. Es sollte allerdings von Untersuchung zu Untersuchung auf Veränderungen in der Größe der beiden Hoden geachtet werden! Dabei wird jeder Hoden zwischen Daumen und den anderen Fingern sanft umhergerollt. Diese Methode offenbart am ehesten kleine Knötchen oder Schwellungen.
• Bei dem Abtasten sollten beide Hände benützt werden: Mit der einen Hand wird der Penis hoch gehalten, mit der anderen Hand werden die Hoden abgetastet.

Hodenkrebs: Anzeichen

Bei der Hoden-Selbstuntersuchung sollte auf folgende Veränderungen und Auffälligkeiten geachtet werden:

• Berührungsempfindlichkeit der Hoden
• Ertastbare Knoten in den Hoden
• Schweregefühl oder ziehende Schmerzen in den Hoden
• Ansammlung von Flüssigkeit im Hodensack
• Ausfluss aus dem Penis
• Blut im Samenerguss

Sollten Sie bei dieser Untersuchung Veränderungen oder gar Knoten feststellen, ist unverzüglich ein Urologe aufzusuchen. Dieser nimmt dann eine professionelle medizinische Untersuchung mit Ultraschall vor und nimmt gegebenenfalls eine Gewebeprobe.
Bitte beachten Sie, dass ein www.heute-gesund-leben.de-Artikel generell fachlichen Rat durch einen Arzt nicht ersetzen kann!
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