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    Vitamin D beugt Parkinson vor

    Von Gesundheits-News | Juli 13, 2010

    Kann man der Parkinson-Krankheit mit einfachem Vitamin D vorbeugen? Finnische Wissenschaftler des nationalen Gesundheitsinstituts in Helsinki berichten jedenfalls in der aktuellen Ausgabe des US-Fachmagazins „Archives of Neurology“, dass Menschen mit einer hohen Vitamin-D-Konzentration im Blut ein deutliches niedrigeres Risiko hätten, an Parkinson zu erkranken. Die Forscher haben im Rahmen einer Langzeitstudie 3.200 Finnen im Alter von 50 bis 79 Jahren untersucht, die zu Studienbeginn vor 30 Jahren noch nicht an Morbus Parkinson erkrankt waren. Bis zum Jahr 2007 erkrankten insgesamt 50 Studienteilnehmer. Bei der Auswertung der Krankheitsdaten stellten die Forscher einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und Parkinson fest: Probanden mit einem Vitamin-D-Mangel erkrankten dreimal so häufig an Parkinson als die Probanden, die genügend Vitamin D im Blut hatten. Die Wissenschaftler vermuten nun, dass der menschliche Körper Vitamin D zum Schutz von Nervenzellen benötigt.

    Vitamin D wird hauptsächlich von Körper selbst produziert, wenn Sonnenlicht auf die Haut fällt. Man kann es aber auch über die Nahrung aufnehmen: Vitamin D ist in Fisch, Milch, Öl und in Zerealien enthalten. Eine Vitamin-D-haltige Ernährung ist ganz besonders im Alter wichtig, denn je älter ein Mensch wird, desto mehr nimmt die Fähigkeit des Körpers ab, Vitamin D selber herzustellen.
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    Kategorien: 50+, Allgemein, Alternative Medizin, Ernährung, Medizin | Kommentare deaktiviert

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