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    Urintest vereinfacht Diagnose von Prostatakrebs

    Von Gesundheits-News | August 6, 2011


    Prostatakrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Nun haben US-amerikanische Wissenschaftler ein neues Testverfahren entwickelt, mit dem ein Prostatakarzinom schneller und zuverlässiger erkannt werden kann. Zudem soll dieser neue Test Männern mit erhöhtem PSA-Wert unnötige Biopsien ersparen. Bösartige Tumore wurden bisher durch die Bemessung des Enzyms Antigen PSA (Prostataspezifisches Antigens) erkannt. Ein erhöhter Wert dieses Antigens gilt als spezifischer Indikator für einen möglichen Krebsbefall. Allerdings liefert der PSA-Test keine gesicherten Erkenntnisse: Litten die Patienten unter Entzündungen oder waren sie einfach vor dem Test Fahrrad gefahren, lagen die PSA-Werte unter Umständen auch über dem Normalwert. Betroffene Patienten mussten sich deshalb oft einer Entnahme von Gewebeproben der Vorsteherdrüse unterziehen.


    Scott Tomlins und seine Kollegen von der University of Michigan entwickelten nun einen Urintest, der Prostatakrebs anzeigen soll. Der Urintest deckt die Verschmelzung zweier Gene, deren Existenz auf ein Prostatakrebsrisiko hinweist, auf. Zwar ist das neue Testverfahren noch nicht ganz ausgereift, so liegt die Trefferquote des neuen Diagnoseverfahrens noch nicht bei 100 Prozent, doch in Fachkreisen wird der neue Test bereits als Meilenstein in der Prostatakrebsforschung betrachtet, denn er liefert im Falle eines Prostatakarzinoms auch Hinweise auf die Aggressivität des Tumors.
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    ( Bildnachweis: Rainer Sturm / pixelio.de )

    Kategorien: Allgemein, Krankheiten, Männergesundheit, Medizin, Vorsorge, Wissenschaft | Kommentare deaktiviert

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