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      Spaziergänge senken Alzheimer-Risiko

      Von Gesundheits-News | November 30, 2010

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      Wer sein Risiko, an Alzheimer zu erkranken senken will, der sollte regelmäßige Spaziergänge machen. Das fanden US-amerikanische Wissenschaftler heraus. Aber Spaziergänge senken nicht nur die Gefahr, im Alter an einer Demenz vom Alzheimer-Typ zu erkranken, sondern halten bei Patienten, die schon an Morbus Alzheimer erkrankt sind, das Fortschreiten der Krankheit auf. Dabei müssen noch nicht einmal lange Strecken zurückgelegt werden: Laut einer Langzeitstudie um Dr. Cyrus Raji von der University of Pittsburgh in Pennsylvania reichen schon acht Kilometer in der Woche aus, um das Fortschreiten der Vergesslichkeit zu verlangsamen. An der Studie nahmen insgesamt 426 ältere Menschen im durchschnittlichen Alter von 79 Jahren teil. Die Probanden setzen sich aus zwei Gruppen zusammen: Die erste Gruppe bestand aus 299 gesunden Erwachsenen, die zweie Gruppe aus 127 Patienten, die an Alzheimer oder an einer LKB (leichten kognitiven Beeinträchtigung) litten. Im Rahmen der Studie stellten die Wissenschaftler fest, wie viele Kilometer die Studienteilnehmer durchschnittlich in der Woche zu Fuß zurücklegten und hielten diese Zahlen fest. Nach der Beobachtungszeit mussten sich die Teilnehmer einer Untersuchung im Magnetresonanztomographen unterziehen. Dabei wurden ihr Gehirn und ihr Gehirnvolumen auf Veränderungen hin untersucht. Das Gehirnvolumen sei „ein Vitalitätsmerkmal des Gehirns“ erklärt Raji. Verringere sich das Gehirnvolumen, „bedeutet das, dass Gehirnzellen abgestorben sind. Ist es hingegen unverändert, so bleibt auch die Gesundheit des Gehirns erhalten.“


      Nach einer Zeitspanne von fünf Jahren untersuchten die Mediziner mit Hilfe des Mini-Mental-Status-Test (MMST) die kognitiven Fähigkeiten der Studienteilnehmer. Der Patient muss sich bei diesem Test Wörter merken, rechnen, zeichnen und einfachen Anweisungen Folge leisten. Die Ergebnisse des MMST verglichen die Wissenschaftler mit dem Umfang der wöchentlichen Spaziergänge. Dabei wurden Faktoren wie Geschlecht, Alter, sowie Körpermasse und Körperumfang mit in die Auswertung einbezogen. Die Forscher errechneten, dass bei Patienten, die schon an Morbus Alzheimer oder an LKB erkrankt sind, schon acht Kilometer langsames Gehen pro Woche ausreichen, um eine optimale Hinauszögerung der Krankheit zu erreichen. Wer Alzheimer vorbeugen will, dem empfiehlt Dr. Raji mindestens 9,7 Kilometer in der Woche per pedes zurückzulegen. „Spazierengehen ist kein Heilmittel gegen Alzheimer, aber es kann den Widerstand des Gehirns gegen eine Erkrankung stärken“, ist sich der Wissenschaftler sicher.
      Alles zum Thema Alzheimer finden Sie in unserem Alzheimer-Special unter: Alzheimer – wenn man das „ich“ verliert
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      ( Bildnachweis: © drubig-photo – Fotolia.com )

       

      Kategorien: 50+, Allgemein, Alternative Medizin, Alzheimer und Demenz, Bewegung, Hausmittel, Krankheiten, Medizin, Vorsorge, Wissenschaft | Kommentare deaktiviert für Spaziergänge senken Alzheimer-Risiko

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