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Skihelme beugen Kopfverletzungen vor
Von Gesundheits-News | Februar 3, 2010

Skihelme können bei Unfällen auf der Piste wahre Lebensretter sein. Im Januar 2009 stieß der damalige thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus mit einer Skifahrerin zusammen. Bei dem schweren Unfall überlebte Althaus wahrscheinlich nur, weil er einen Helm aufhatte. Die Skifahrerin starb an ihren schweren Kopfverletzungen. Sie hatte keinen Helm getragen.
Nun haben kanadische Wissenschaftler um Dr. Brent Hagel von der University of Calgary bei der Auswertung von zwölf medizinischen Studien festgestellt, dass Skihelme die Gefahr einer Kopfverletzung bei einem Unfall auf der Piste um mehr als ein Drittel reduzieren können. Bisher schreckten viele Skifahrer nicht nur aus modischen Gründen davor ab, einen Helm zu tragen, sondern auch, weil die Vermutung bestand, dass der Kopfschutz eine größere Gefahr für den Nacken darstellt. Vor allem bei Kindern bestand diese Befürchtung, weil sie ein anderes Größenverhältnis von Kopf und Körper besitzen als Erwachsene. Die Wissenschaftler stellten jedoch fest, dass der Helm keine Gefahr für den Nacken bedeutet. „Wenn alle Skifahrer und Snowboarder einen Helm tragen würden, ließen sich bis zur Hälfte aller Verletzungen im Kopfbereich verhindern“, ist Studienleiter Brent Hagel der Auffassung.
Von allen Pistenunfällen entfallen 19 Prozent auf Kopfverletzungen und vier Prozent auf Nackenverletzungen. Die häufigste Todesursache sind dabei eine Schädelfraktur und ein Schädel-Hirn-Trauma.
( Bildnachweis: Orange Line Media – Fotolia.com )
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