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Shisha-Rauchen – Sucht-Experten waren vor der Wasserpfeife
Von Gesundheits-News | März 14, 2010
Shisha – die Wasserpfeife liegt bei Jugendlichen voll im Trend. Befragungen zufolge greift jeder zehnte Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren mittlerweile regelmäßig zur „Shisha“ genannten Wasserpfeife. Besonders bei Gymnasiasten, bei denen Zigaretten-Rauchen inzwischen häufig verpönt ist, ist der Anteil der Shisha-Raucher besonders hoch. Doch die Wasserpfeife ist keineswegs weniger schädlich als der „blaue Dunst“. „Es ist ein Mythos, dass Wasserpfeife-Rauchen weniger gefährlich ist, weil das Wasser die Schadstoffe herausfiltert. Das Gegenteil ist der Fall”, bestätigt der Leiter der Suchtprävention in der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) , Peter Lang. Das Fatale dabei: „Nur jeder zweite Jugendliche weiß, dass Wasserpfeife-Rauchen schädlich ist.“ Und da der Shisha-Rauch mit Fruchtaromen wie Erdbeere oder Banane angereichert ist, glauben sogar viele, das Shisha-Rauchen gesund sei.
Beim Wasserpfeifen-Rauchen wird der Tabak nicht direkt angezündet und inhaliert wie beim Zigaretten-Rauchen. In der Wasserpfeife wird feuchter Tabak, der aromatisiert ist, mit Kohle erhitzt. Der Rauch wird durch einen Wasserbehälter gezogen, wodurch der Shisha-Raucher auch nicht dieses unangenehme kratzige Gefühl im Hals hat. Da der Tabak in der Wasserpfeife nicht brennt, sondern nur bei niedrigen Temperaturen schwelt, entstehen besonders viele Gifte. „Weil der Rauch außerdem kälter ist als bei Zigaretten, werden die Schwermetalle wie Chrom, Nickel oder Blei viel tiefer in die Lunge gezogen“, erklärt Lang. Lungenkrebs, Krebsgeschwüre an der Lippe oder in der Blase können Folgen von langfristigem Shisha-Rauchen sein.
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