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    Schweinegrippe: Nur Hertha BSC lässt Spieler impfen

    Von Gesundheits-News | Oktober 29, 2009

    Fast alle Fußball-Budesligaklubs lehnen eine kollektive Impfung ihrer Profi-Spieler gegen die Schweinegrippe ab. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Deutschen Presseagentur. Bisher ist Hertha BSC der einzige Erstligist, der seinen Spielern empfohlen hat, sich gegen das A-H1N1-Virus impfen zu lassen. Diese Empfehlung geschah in Absprache mit dem Trainer Friedhelm Funkel. Hertha BSC ist Tabellenletzter.


    Die Umfrage zeigte, dass zehn der 18 Klubs keine kollektive Impfung geplant haben. Viele Vereine, darunter auch der FC Bayern wollen erst abwarten, wie sich die Grippe entwickelt. „Es wurde erwartet, dass Millionen von Menschen betroffen sind. Vielleicht verläuft die Schweinegrippe doch milder”, spekuliert Bayern-Doktor Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Schließlich stehen die Teamärzte vor einer kniffligen Entscheidung: Lassen Sie ihre Spieler impfen, so besteht die Gefahr, dass die Profis mit Nebenwirkungen wie Kopf-, Gelenk- oder Gliederschmerzen ausfallen. Reagieren sie nicht, so könnte eine sich ausbreitende Schweinegrippe den Spielbetrieb erheblich gefährden.

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