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Pestizidbelastung bei Tafeltrauben gesunken
Von Gesundheits-News | November 23, 2009

Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass die Pestizidbelastung bei Tafeltrauben in dem vergangenen Jahr gesunken ist. Die Umweltorganisation Greenpeace führt seit 2003 jedes Jahr im Herbst einen Pestizidtest durch. „Zum ersten Mal seit Beginn der jährlichen Greenpeace-Pestizidtests überschreitet keine der Traubenproben das Maß für die akute Gesundheitsgefährdung“, teilte die Umweltorganisation am heutigen Monatag mit. Im Jahr 2003 waren noch 14 Proben so stark mit Pestiziden belastet, dass die Werte erheblich über der Referenzdosis (ARfD) lagen. Wird der ARfd-Wert überschritten, kann es schon beim einmaligen Verzehr zu gesundheitlichen Problemen kommen.
Für seinen Test hatte Greenpeace Anfang Oktober in Filialen führender Supermarktketten in sechs deutschen Großstädten Weintrauben gekauft. Die 43 Proben (vier davon aus biologischem Anbau) sind von einem unabhängigen Labor auf über 300 Giftstoffe untersucht worden. Die Bio-Weintrauben schnitten dabei bis auf eine Ausnahme gut ab. Allerdings war der Anteil der Trauben ohne jegliche Pestizidrückstände leider auch weiterhin gering. Laut dem Chemie-Experten Manfred Santen waren nur zwei der konventionell produzierten Trauben unbelastet. Aldi und Tengelmann hätten gute Ware im Angebot. „Sie beweisen, dass nicht nur Bio-Hersteller pestizidfreie Trauben produzieren können“, so Greenpeace.
( Bildnachweis: flyingorange – Pixelio.de )
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