• Kategorien

  • Archive

  • Letzte Kommentare

  • Schlagwörter

  • Sites

  • Meta

  • « | Home | »

    Mit der E-Zigarette rauchfrei in sechs Wochen – so geht’s

    Von Gesundheits-News | Dezember 6, 2014

    e-zigaretten-im-aschenbecher
    Der Konsum von Nikotin ist Deutschlands Laster Nummer eins: Jeder vierte Bundesbürger ist Raucher. Dabei ist Rauchen alles andere als gesund: Rauchen begünstigt nicht nur Lungenkrebs und alle Krebsarten, die den Kopf- und Halsbereich befallen können, sondern auch Magen- und Darmkrebs, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Gebärmutterhalskrebs sowie Leukämie, aber auch Herz-Kreislauferkrankungen. Aktuellen Zahlen des Deutschen Krebsforschungszentrums zufolge sind 13 Prozent aller jährlichen Todesfälle auf den Nikotinkonsum zurückzuführen. Kein Wunder, dass immer mehr Raucher ihr Laster aufgeben wollen. Doch dies ist leider nicht einfach: Da der menschliche Körper beim Rauchen Dopamine, also Glückshormone ausschüttet, wird der Genuss der Zigarette von den meisten Rauchern als beruhigend empfunden. Hinzu kommt, dass Nikotin ein Genussmittel ist, das süchtig macht. Wer sich also das Rauchen abgewöhnen will, der hat meist mit Nikotin-Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen, Herzrasen und gravierenden Schlafstörungen zu kämpfen. Abhilfe können hier E-Zigaretten schaffen. Elektronische Zigaretten bieten nämlich die Möglichkeit, das Nikotin schrittweise zu reduzieren. So kann sich der Körper an immer kleiner werdende Mengen Nikotin gewöhnen, weshalb bei der Rauchentwöhnung mit E-Zigaretten die Nikotin-Entzugserscheinungen deutlich abgeschwächt sind oder sogar kaum noch vorkommen.


    E-Zigaretten sehen herkömmlichen Glimmstängeln optisch sehr ähnlich. Sie bestehen aus einem Mundstück, einem Vernebler, einer Kartusche und einem Akku. Der Rauch wird durch eine Flüssigkeit erzeugt, die im Vernebler verdampft wird. Diese Flüssigkeit, „Liquid“ genannt, gibt es in den verschiedensten Aromen und mit unterschiedlichen hohen Nikotindosen. Indem man die Nikotindosen über mehrere Wochen konstant verringert, kann man Nikotin-Entzugserscheinungen vorbeugen. In der ersten Woche der Rauchentwöhnung sollte man die E-Zigarette parallel zur herkömmlichen Zigarette nutzen. So kann man genug Zeit, sich an ihre Handhabung und an die neue Zugtechnik zu gewöhnen. Es empfiehlt sich, ein Liquid mit 18 Milligramm Nikotin zu wählen.
    In der zweiten Woche sollte man morgens noch mit der „normalen“ Zigarette beginnen, um den ersten Nikotin- und Tabakkick zu bekommen. Nach der ersten Zigarette sollte dann aber nur noch die E-Zigarette gedampft werden. Jetzt wird man auch mit den neuen Rauchgewohnheiten immer vertrauter.


    Ab der dritten Woche sollte auch die morgendliche Zigarette weggelassen werden und nur noch die E-Zigarette genommen werden. Nun kehrt auch der Geschmack- und Geruchsinn, der von einem hohen Nikotin- und Tabakkonsum sehr beeinträchtig wird, langsam wieder zurück.
    Ab der vierten Woche wird damit begonnen, das Nikotin zu reduzieren. Dazu kann man von dem Liquid mit 18 Milligramm Nikotin auf ein Liquid mit sechs oder zwölf Milligramm umsteigen. Man hat aber auch die Möglichkeit, das 18er-Liquid mit einem schwächeren Liquid zu verdünnen. Der Körper beginnt so, sich an niedrigere Mengen Nikotin zu gewöhnen.
    In der fünften Woche hat man herausgefunden, mit welcher Liquid-Stärke man am besten klarkommt. In dieser und in der sechsten Woche sollte man die Nikotinstärke weiter reduzieren. Zwar ist man für gewöhnlich auch nach dieser sechsten Woche noch nicht komplett rauchfrei, doch nun fällt es immer leichter, die Nikotinstärke weiter gegen Null zu reduzieren und der Nikotinsucht ein Ende zu bereiten.
    Das könnte Sie auch interessieren: Sucht: Rauchende Schauspieler „stecken an“

    Kategorien: Ernährung | 1 Kommentar »

    One Response to “Mit der E-Zigarette rauchfrei in sechs Wochen – so geht’s”

    1. Daniel Solwand Says:
      Dezember 9th, 2014 at 16:41

      Schöner Artikel und soweit korrekt. Bis auf, dass Nikotin die Ursache von all den geschilderten Krankheiten die Ursache trägt. Es ist der Rauch der Zigarette, die unendlich vielen Giftstoffe und der Teer, was die Probleme verursacht. Nikotin ist in dem gesamt Komplex Tabakzigarette, das kleinste Problem und auch nur in Verbindung mit der Zigarette süchtig machend.