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Krebsschutz: Wurden bisher Obst und Gemüse überbewertet?
Von Gesundheits-News | April 11, 2010

Wer täglich fünf Obst- und Gemüsemahlzeiten zu sich nimmt, senkt sein Risiko, an Krebs zu erkranken, lautet eine im Jahr 1990 von der Weltgesundheitsorganisation WHO herausgegebene Empfehlung. Seitdem haben viele Studien versucht, diese These zu beweisen, doch den endgültigen Beweis konnte bisher noch keine erbringen. Nun wollen Wissenschaftler herausgefunden haben, dass Obst und Gemüse nur geringfügig vor Krebserkrankungen schützen. Diese Neuigkeit kommt ausgerechnet aus den USA, dem Land der Burger und des Fastfood. In einer EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) kamen Forscher der Mount Sinai School of Medicine in New York zu diesem doch überraschenden Ergebnis. Allerdings zeigt diese Studie aber auch, dass der Verzehr von Gemüse das Risiko der Krebsarten senkt, die durch Alkohol und Rauchen ausgelöst werden. Besonders Frauen sprachen auf diese Art der Ernährung gut an.
Im Rahmen der EPIC-Studie untersuchten die Wissenschaftler von 1992 bis 2000 insgesamt 142.605 Männer und 335.873 Frauen. Im Laufe dieser achtjährigen Studienzeit erkrankten 30.000 Teilnehmer an Krebs. Dabei konnte beobachtet werden, dass die Teilnehmer, die täglich viel Obst und Gemüse verzehrten, fast ebenso häufig von Krebserkrankungen betroffen waren, als die die kaum „Grünzeug“ aßen. „Der statistische Unterschied von vier Prozent ist bestenfalls als gering einzustufen – sofern er überhaupt auf die Ernährung zurückgeht“, so die Forscher um Studienleiter Professor Dr. Paolo Boffetta im „Journal of the National Cancer Institute“. „Denn Menschen, die viel Obst und Gemüse essen, treiben meist auch mehr Sport, rauchen und trinken weniger, so dass ihr Krebsrisiko auch aus diesen Gründen niedriger ausfallen kann.“
Dennoch betonen die Wissenschaftler, dass man nicht auf ausreichend Obst und Gemüse verzichten solle. So weist der Leiter der Harvard School of Public Health, Walter C. Willet in einem Begleitartikel zur Studie darauf hin, dass Obst und Gemüse ein wichtiger Faktor zur gesundheitlichen Prävention sei. Auch wenn Obst und Gemüse nicht sonderlich zur Krebsvorbeugung dienen würde, so ist doch wissenschaftlich bewiesen, dass es ein guter Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist.
( Bildnachweis: wcolditz – Pixelio.de )
Kategorien: Allgemein | 4 Kommentare »
April 11th, 2010 at 13:42
aha, vielleicht spielt doch auch die “Psyche” bei Krankheiten eine Rolle? aha…sind wir denn nicht Chemie-Maschinen? Dachte ich …lernt man doch so heutzutage…a+b=c
April 11th, 2010 at 15:40
Diese ganzen (unbewiesenen) Studien in den vergangenen Jahrzehnten sollten doch nur dafür sorgen, dass u.a. die diversen Industrien etc. ihre Produkte an den Menschen bringen können.
Irgendwelche “Grenzwerte” werden nach unten korrigiert, und schon ist die Hälfte der Bevölkerung “totkrank”!!!
Trau keiner Studie, die du nicht selber geschrieben hast!!
April 11th, 2010 at 16:13
The scientists are stupid.
April 11th, 2010 at 22:26
Wem nutzen solche Ergebnisse und was sagen sie eigenltich aus?
Könnte es sein, dass es außer der Frage Krebs oder nicht Krebs auch noch Anderes gibt, wofür ode wogegen Obst und Gemüse gut sein könnte?