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    Keuchhusten: Immer mehr Erwachsene erkranken

    Von Gesundheits-News | September 6, 2010


    Keuchhusten ist eine klassische Kinderkrankheit. Doch während sie dank der Keuchhusten-Impfung bei Kindern immer seltener auftritt, erkranken mittlerweile immer mehr Erwachsene an Keuchhusten und können so auch ungeimpfte Babys anstecken. Für die Säuglinge kann eine Infektion lebensgefährlich sein. Grund für die zunehmende Anzahl der Keuchhusten-Fälle bei Erwachsenen ist, dass viele Menschen vergessen, die Keuchhusten-Impfung aufzufrischen. Der Impfschutz hält nämlich nicht ein Leben lang, sondern muss nach fünf Jahren, spätestens aber nach zehn Jahren aufgefrischt werden. Auch wer eine Keuchhusten-Infektion überstanden hat, ist nicht dauerhaft geschützt.

    Die ständige Impfkommission STIKO empfiehlt aus diesen Gründen allen Erwachsenen, sich gegen Keuchhusten impfen zu lassen. Bisher galt die Impf-Empfehlung nur für Erwachsene, die in Kontakt mit Säuglingen stehen. Es sei ratsam, sich bei der nächsten fälligen Impfung gegen Tetanus und Diphtherie auch gegen Keuchhusten immunisieren zu lassen, so die STIKO.
    HIV-Positive User lesen bitte weiter: Impfungen bei HIV und AIDS  
    ( Bildnachweis: drubig-photo – Fotolia.com )

    Kategorien: Allgemein, Krankheiten, Medizin | Kommentare deaktiviert

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