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    Höhere Unfallgefahr durch Zeitumstellung

    Von Gesundheits-News | Oktober 28, 2010


    Am Wochenende werden wieder die Uhren von der Sommerzeit auf die Winterzeit umgestellt. Diese Zeitumstellung bringt nicht nur den Biorhythmus von uns Menschen durcheinander und sorgt damit unter Umständen für gesundheitliche Probleme, sondern sie erhöht auch das Risiko, einen Unfall zu bauen. Das Statistische Bundesamt ermittelte, dass sich im ersten Monat nach der Zeitumstellung das Unfallrisiko um 28 Prozent erhöht! Kein Wunder, denn es wird eine Stunde früher dunkel. Das stellt für viele Autofahrer, ganz besonders für Ältere ein nicht unbeachtliches Problem dar: Wie bisher gewohnt bei Tageslicht zu fahren, dämmert es nun oder es ist schon dunkel. Wenn noch witterungsbedingt Regen, Nebel, Frost oder nasses, rutschiges Laub hinzukommt, erhöht sich die Unfallgefahr noch um ein weiteres. Laut dem Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG) benötigt der menschliche Körper mindestens eine ganze Woche, um sich an die Zeitumstellung zugewöhnen.

    Durch die Zeitumstellung kommt es zu einem Mini-Jetlag. Und das kann gesundheitliche Konsequenzen haben: Viele Menschen sind müde, abgespannt und haben Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafprobleme. Das Herzinfarktrisiko steigt in den ersten drei Tagen nach der Zeitumstellung sogar um 25 Prozent! Dem Mini-Jetlag kann man entgegenwirken, indem man an den Tagen vor der Zeitumstellung möglichst leichte Kost zu sich nimmt, schon vorher ausreichend schläft und sich viel an der frischen Luft bewegt.
    Lesen Sie weiter: Winterzeit: Zeitumstellung bringt den Biorhythmus durcheinander      
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    ( Bildnachweis: Cujo220505 – Pixelio.de )

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