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    Gesündere Kartoffeln durch Stromschocks

    Von Gesundheits-News | August 24, 2010


    Kaum zu glauben, aber nicht nur wahr, sondern auch wissenschaftlich bewiesen: Foltert man Kartoffeln vor dem Verzehr, werden sie gesünder! Zur Folterung der Erdäpfel sind Stromschocks am besten geeignet, denn wenn Kartoffeln unter Strom gesetzt werden, setzen sie mehr gesundheitsfördernde Stoffe frei. Das haben japanische Forscher nach Labortests herausgefunden. Die Wissenschaftler setzten Kartoffeln elektrischer Spannung und Ultraschallwellen aus. Die nachfolgende Untersuchung der „gefolterten“ Kartoffeln zeigte, dass die Frucht mehr phenolische Substanzen gebildet hatte. Phenolische Substanzen sind Pflanzenstoffe, die vielen Krankheiten, so auch Krebs und Diabetes vorbeugen. Durch das Verfahren der Stromschocks sei der Gehalt dieser wertvollen Inhaltsstoffe um bis zu 50 Prozent gesteigert worden, berichteten die japanischen Forscher auf der gerade stattfindenden Herbsttagung der „American Chemical Society“ in Boston.


    Pflanzen reagieren auch auf Stressreize wie beispielsweise Trockenheit oder Verletzungen. Dann schütten sie vermehrt phenolische Substanzen aus. Dieses Wissen nutzte nun Dr. Kazunori Hironaka von der Obihiro Universität und setzte die Kartoffeln Stressreizen aus. Dabei zeigte sich, dass schon eine fünf- bis 30-minütige Behandlung mit Strom oder Ultraschall ausreicht, um die Antioxidantienproduktion bei den Früchten anzuregen. Nun soll untersucht werden, wie andere Gemüsearten auf die Stromschocks reagieren, denn die Mediziner sehen ein hohes Potential an „gedoptem“ Obst und Gemüse: „Das Interesse der Verbraucher an solchem so genanntem „functional food“ wächst ständig“, so Studienleiter Hironaka.
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    ( Bildnachweis: Benjamin Klack – Pixelio.de )
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    Kategorien: Allgemein, Ernährung, Wissenschaft | Kommentare deaktiviert

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