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Fleischklößchen sind mit Bakterien verseucht
Von Gesundheits-News | März 7, 2010
Das niedersächsische Verbraucherministerium warnt vor Fleischklößchen, die mit Bakterien belastet sind. Bei den Fleischklößchen handelt es sich um ein Tiefkühl-Produkt der Firma „Metzger Otten“ aus Verden, das bundesweit in Jawoll-Sonderpostenmärkten vertrieben wird. Betroffen sind die Klößchen aus Schweinefleisch im 500 Gramm Plastikbeutel mit der Charge L: 24.05.10/102 (Haltbarkeit bei -18°C bis zum 24.05.2010).
Bei in Bayern untersuchten Klößen sei eine erhöhte Menge so genannter Listerien nachgewiesen worden, teilte das Verbraucherministerium mit. Listerien sind Bakterien und können bei alten und kranken Menschen und bei Kindern schwere Erkrankungen auslösen. Auch für Schwangere ist eine Infektion gefährlich. Typische Anzeichen einer Listerien-Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Listerien können in schweren Fällen sogar zu Blutvergiftungen und Hirnhautentzündungen führen.
Nach Angaben des Verbraucherministeriums in Hannover darf die Firma Metzger Otten bis auf weiteres keine Lebensmittel mehr produzieren. „Der Betrieb ruht“, bestätigte Ministeriumssprecher Gert Hahne. Er rät allen, die bei Jawoll die 500-Gramm-Plastikbeutel mit den Fleischklößchen gekauft haben, die Kühltruhe auf das belastete Produkt hin zu kontrollieren.
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