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    „SpongeBob“ verursacht Lernprobleme bei Kindern

    Von Gesundheits-News | September 12, 2011


    Die Zeichentrickserie „SpongeBob“ kann bei Kindern kurzzeitige Lernprobleme und Aufmerksamkeitsdefizite verursachen. Das ist das Ergebnis einer US-amerikanischen Untersuchung. Im Rahmen dieser Untersuchung sahen sich 60 Kinder die quirlige Zeichentrickserie „SpongeBob“ oder die ruhigere Serie „Caillou“ an. Danach absolvierten sie einen psychologischen Funktionstest. Die Auswertung des Testes zeigte, dass die Kinder, die „SpongeBob“ angeschaut hatten, wesentlich schlechtere Ergebnisse erzielt hatten, als ihre Altersgenossen, die „Caillou“ gesehen hatten. Professor Dr. Angeline Lillard, die Leiterin der Studie betonte, dass „SpongeBob“ nicht hervorgehoben werden solle. Sie habe ähnliche Probleme bei Kindern festgestellt, die andere Sendungen mit hohem Tempo im Fernsehen verfolgt hätten. Lillard weist Eltern darauf hin, dass die Fähigkeit kleiner Kinder zur Selbstkontrolle nach dem Sehen von schnellen, hektischen Sendungen negativ beeinträchtigt sein kann. „Ich würde nicht dazu raten, solche Sendungen auf dem Weg zur Schule anzuschauen oder zu einer Zeit, zu der sie sich konzentrieren und lernen sollen“, so die Psychologie-Professorin.


    In dem Vorwort zu der Studie, die in der heute erscheinenenden aktuellen Ausgabe des Fachmagazin „Pediatrics“ veröffentlicht worden ist, erklärt Dimitri Christakis, Spezialist für kindliche Entwicklung an der University of Seattle, dass Eltern sich im Klaren darüber sein müssten, dass Sendungen mit schnellen Schnitten für kleine Kinder nicht geeignet seien: „Es spielt eine Rolle, was Kinder sehen, nicht nur, wie viel sie sehen.“
    ( Bildnachweis: Fabio Sommaruga / pixelio.de )

    Kategorien: Allgemein, Wissenschaft | Kommentare deaktiviert

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