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Start Gesund im Winter Hautpflege im Winter
Die richtige Hautpflege im Winter Drucken E-Mail

Die richtige Hautpflege im Winter Unsere Haut braucht im Winter eine besondere Pflege, schließlich ist sie mit einer Fläche von bis zu zwei Quadratmetern das größte Organ unseres Körpers! Die Haut ist jedoch nur wenige Millimeter dick – und somit empfindlich. Gerade im Winter setzten eisige Temperaturen draußen und trockene Heizungsluft in den Innenräumen der Haut sehr zu. Auch die ständigen Temperaturschwankungen machen ihr Probleme. Dabei kann die Haut kann schon bei kühlen Temperaturen von plus acht Grad Schaden nehmen! Bei niedrigen Temperaturen produzieren die Talgdrüsen unserer Haut weniger Hautfett; bei extremer Kälte wird die Fettproduktion sogar ganz eingestellt. Genauso wie Heizungsluft trocknet Kälte die Haut aus. Das Resultat ist eine trockene Haut, die spannt und juckt. Wenn die Haut dann Risse bekommt, können leicht Bakterien und Erreger eindringen und Entzündungen oder gar Herpes verursachen.



Deshalb ist es wichtig, die Haut ganz besonders in der kalten Jahreszeit gut zu pflegen und ihr genügend Feuchtigkeit zuzuführen. Dabei sollten allerdings Cremes auf Wasserbasis vermieden werden! Diese verdunsten zu schnell und können sogar zu Erfrierungen führen! Empfohlen werden deshalb fetthaltige Cremes mit pflanzlichen Ölen wie etwa Oliven-, Argan-, Nachtkerzensamen- oder Borretschsamenöl. Diese Cremes ähneln der natürlichen Lipidschicht in der Haut. Wirkstoffe wie Sheabutter oder Linolsäure schützen gegen Kälte; Urea (Harnsäure) und Panthenol binden die Feuchtigkeit. Eine trockene Haut neigt auch eher dazu, Fältchen zu bilden. Auch können unschöne Flecken, Schuppen oder andere Hautirritationen entstehen. Feuchtigkeitsspender mit Meeresextrakten und Thermalwasser beruhigen eine gestresste Winterhaut.
Bei Hautreinigungsmitteln ist es im Winter wichtig, darauf zu achten, dass sie der Haut so wenig wie möglich Feuchtigkeit entziehen. Die Hautärztin Dr. Michaela Axt-Gadermann rät zu rückfettenden Produkten: „Öle hinterlassen einen pflegenden Schutzfilm. Auch Waschsubstanzen, deren pH-Wert in etwa dem der Haut entspricht (ca. 5,5), eignen sich.“ Zudem sollte im Winter bei der Hautreinigung auf alkoholhaltige Produkte und auf Peelings verzichtet werden. Da Aftershaves Alkohol enthalten, sollten Männer nach der Rasur zu einem milden Balsam greifen. Auch wenn es draußen bitterkalt ist und man nach einem langen Winterspaziergang durchgefroren reinkommt: Bei Baden oder Duschen darf das Wasser nicht zu heiß sein. Die Idealtemperatur liegt hier bei 32 bis 35 Grad Celsius. So wärmen Sie sich auf, ohne dass Ihre Haut dabei Schaden nimmt. Bei Badsubstanzen oder Duschgels ist ebenfalls auf Produkte mit rückfettenden Substanzen zu achten. „Im Anschluss sanft abtupfen, nicht trocken rubbeln, sonst entfernen Sie die pflegenden Substanzen gleich wieder“, weiß Axt-Gadermann. Hinterher cremt man sich am besten noch mit einer Feuchtigkeitscreme ein.



Aber nicht nur Pflegemittel und Kosmetika helfen unserer Haut im Winter gesund und schön zu bleiben, auch naturheilkundliche Massnahmen wie zum Beispiel Saunagänge, Wechselbäder oder Massagen tragen dazu erheblich bei. Sie regen die Durchblutung der Haut an und machen sie so gegen äußere Einflüsse unempfindlicher.
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