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Wenn Ihre Augen nach einem langen Arbeitstag im Büro jucken, brennen, gerötet sind und tränen, dann leiden Sie höchstwahrscheinlich unter dem so genannten „Bürosyndrom“. So wird ein Krankheitsbild genannt, das im letzten Jahrzehnt weltweit immer mehr zugenommen hat. Typisch für das „Office eye syndrome“, die „Büroaugenkrankheit“ ist, dass die Sehkraft morgens optimal ist, im Tagesverlauf aber abnimmt. Abends brennen die Augen dann und die Augäpfel jucken. Anfangs wurde ausschließlich die Bildschirmstrahlung als die alleinige Quelle des Übels angesehen. Heute aber weiß man, dass meistens eine nachlassende Tränenflüssigkeitsproduktion und somit eine Störung des Tränenfilms über dem Auge für diese Krankheit verantwortlich ist. Tränen verbindet man normalerweise mit Weinen, hervorgerufen durch körperlichen oder seelischen Schmerz. Es ist aber erwiesen, dass die Tränen sehr wichtig für das Sehen sind, denn ohne Tränenflüssigkeit ist langfristig kein Sehen möglich. Am äußeren Oberlid befindet sich je eine Tränendrüse, die ständig ein salzig schmeckendes Sekret produziert, die Tränenflüssigkeit. Dieses Sekret fließt entlang der beiden Lidkanten und wird bei jedem Lidschlag als wässriger Film über unserer Augenhornhaut verteilt. In dem Tränenfilm sind Nährstoffe und Sauerstoff gelöst, die die Hornhautzellen ernähren. Salze und keimtötende Enzyme schützen vor Augeninfekten. Zudem reinigt Weinen die Lidkammern. Abends, bei Müdigkeit und im Alter nimmt die Tränenproduktion ab. Aber auch Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Rheuma sowie Gefäß- und Hautkrankheiten können sich negativ auf die Tränenproduktion auswirken. Psychopharmaka, Schlafmittel, Beta-Blocker und Hormone haben ebenfalls eine Auswirkung auf den Tränenfluss.
Bei dem „Office eye syndrome“ hat natürlich die Strahlung des Computerbildschirmes eine große Schuld. Die Bildschirmarbeit verringert die Blickfrequenz, was zur Folge hat, dass der schützende Tränenfilm über der Hornhaut zeitweise eher mangelhaft ist. Trockene Luft und Klimaanlagen lassen zudem die Tränenflüssigkeit sehr schnell verdunsten. Das „Bürosyndrom“ kann leider noch nicht medikamentös behandelt werden. Deshalb erfahren Sie hier auf www.heute-gesund-leben.de, wie Sie sich vor der „Büroaugenkrankheit“ schützen können.
Wenn Sie in klimatisierten oder stark geheizten Räumen arbeiten, sollten Sie für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen. Das geht ganz einfach, indem Sie einen mit Wasser gefüllten Behälter auf den Heizkörper stellen und das Wasser regelmäßig erneuern und nachfüllen. Achten Sie zudem darauf, dass Ihre Augen niemals einem Gebläsestrahl direkt ausgesetzt sind. Wer viel im Büro vor dem Computer sitzt, sollte regelmäßig an die frische Luft gehen – nicht nur den Augen zuliebe. Die Augenregion sollte nur mit klarem Wasser ohne Seife gewaschen werden. Wenn Sie unter trockenen und empfindlichen Augen leiden, sollten Sie bei der Wahl der Gesichtskosmetik ( besonders bei Lidstrich ) auf reizarme Produkte achten oder sogar besser ganz darauf verzichten. Hier kann Ihnen eine gute Kosmetikerin weiterhelfen. Natürlich sollten Sie Ihre Augen von einem Augenarzt untersuchen lassen, um auf Nummer sicher zu gehen. Bitte beachten Sie, dass ein www.heute-gesund-leben.de-Artikel generell fachlichen Rat durch einen Arzt nicht ersetzen kann! ( Bildnachweis: Monkey Business - Fotolia.com )
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