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Berufsunfähigkeitsversicherung – einer Erwerbslosigkeit infolge von Krankheit oder Unfall vorbeugen

Berufsunfähigkeitsversicherung – einer Erwerbslosigkeit infolge von Krankheit oder Unfall vorbeugenZweifelsohne lässt sich mit einer gesunden Lebensweise vielem vorbeugen. Wer sich ausgewogen ernährt und dem Körper regelmäßig Bewegung gönnt, sorgt für eine gute Ausgangsbasis für ein langes und unbeschwertes Leben. Allerdings lässt sich auch mit einem gesunden Lifestyle das Schicksal nicht austricksen. Wenn nach einer Erkrankung oder einem Unfalls der Beruf nicht mehr ausgeübt und kein Einkommen mehr erzielt werden kann, ist guter Rat teuer – außer es wurde rechtzeitig an eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gedacht. Was ist vor dem Abschluss einer entsprechenden Versicherungspolice zu beachten, wann und wie leistet die BU und wo gibt es Fallstricke?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung – eine sinnvolle Police

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört für Erwerbstätige eigentlich zu den Must-haves. Wie statistische Auswertungen zeigen, scheidet aktuell immerhin jeder vierte Deutsche vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Aber ist eine Unfallversicherung nicht vorteilhafter? Durchaus nicht. Die Unfallversicherung ist zwar deutlich günstiger, springt aber, wie der Name schon sagt, nur bei einem Unfall ein. Gerade sportlich aktive Menschen sind einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt. Das mag ein Grund dafür sein, dass der Anteil der Haushalte, die eine Unfallversicherung abgeschlossen haben, bei 40,2 Prozent liegt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist mit 19,7 Prozent deutlich abgeschlagen. Dabei ist es nach einer weiteren Statistik so, dass der Anteil an Unfällen, die zu einer Berufsunfähigkeit führen, lediglich bei 10 Prozent liegt. Stattdessen resultiert eine solche in 90 Prozent der Fälle aus einer Erkrankung an Leib oder Psyche. Und es ist keineswegs so, dass hier die handwerklichen Berufe (Dachdecker, Fliesenleger etc.) an erster Stelle stehen. Bei den häufigsten Ursachen, die zu einer Berufsunfähigkeit führen, stehen laut einer Analyse des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Nervenerkrankungen und psychische Erkrankungen mit 28,67 % auf Platz 1. Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung ist, dass in den letzten fünf Jahren die Leistungsfälle im Schnitt um 20 % gestiegen sind. Hauptgrund ist nicht etwa, dass die Berufe körperlich anspruchsvoller geworden wären, sondern vielmehr der psychische Druck am Arbeitsplatz (z. B. Burnout-Syndrom).

Leistungsvergleich Unfallversicherung vs. BU

Bei einer Berufsunfähigkeit müssen die Folgen eines Unfalls so schwerwiegend sein, dass der Job in der Folge nicht mehr ausgeübt werden kann. Die Beeinträchtigungen müssen folglich sehr hoch sein. In der Unfallversicherung legt die sogenannte Gliedertaxe fest, eine wie große Bedeutung welchem Körperteil zukommt. Ist der Versicherungsnehmer beispielsweise durch einen Unfall auf beiden Augen erblindet oder querschnittgelähmt, zahlt die Unfallversicherung die vereinbarte Versicherungssumme zu 100 % aus. Doch wie bereits erwähnt, sind solche schweren Unfälle zum Glück sehr selten. Zudem zahlt die Unfallversicherung keine fortlaufende Rentenzahlung aus, sondern eine einmalige Leistung. Wenn beispielsweise ein Pianist aufgrund eines Unfalls Daumen und Zeigefinger verliert, erhält er laut Gliedertaxe gerade einmal 30 % der vereinbarten Versicherungssumme – seinen Beruf kann er aber fortan nicht mehr ausüben.

 

Bei der BU spielt es hingegen keine Rolle, welches Ereignis zur Erwerbsunfähigkeit geführt hat. Die Berufsunfähigkeit liegt in der Regel vor, wenn nach ärztlicher Prognose der Versicherungsnehmer die zuletzt ausgeübte Tätigkeit infolge von Krankheit, einer Verletzung des Körpers oder durch Kräfteverfall dauernd zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben kann. Ist es weniger als 3 Stunden täglich möglich, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, liegt eine volle Erwerbsunfähigkeit vor – dann wird die volle Berufsunfähigkeitsrente ausgezahlt. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, wie wichtig auch bei der BU der Versicherungsvergleich ist. Unabhängige Institutionen wie die Stiftung Warentest weisen immer wieder darauf hin, dass bei gleicher Leistung die Höhe der Beitragszahlungen extrem unterschiedlich ausfällt.

Fallstricke der Berufsunfähigkeitsversicherung

Laut Verbraucherzentrale sind es zumeist Gesundheitsfragen, die zu Problemen mit dem Versicherer führen können. Wird beim Antrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung irgendeine Krankheit nicht korrekt oder gar nicht angegeben, berufen sich die Versicherer auf ein Verletzen der vorvertraglichen Anzeigepflicht – und können die Zahlung verweigern. Allerdings hat der Gesetzgeber den Verbraucher in dieser Hinsicht gestärkt. Versicherer müssen bei Unklarheiten sofort beim Versicherungsnehmer nachhaken und nicht erst, wenn ein Schadenfall eintritt und die BU-Rente beantragt wird. Eine gute Versicherungspolice sollte im Übrigen auch den Verzicht auf abstrakte Verweisung (berufsnahe Tätigkeit), eine Nachversicherungsgarantie (Rentenerhöhung ohne erneute Gesundheitsprüfung) sowie eine rückwirkende Leistung in den ersten sechs Monaten enthalten.
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