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Sauna – wohltuende Hitze

Sauna - wohltuende HitzeDer Begriff „Sauna“ stammt aus Finnland, dem Herkunftsland der modernen Saunakultur und bedeutet frei übersetzt „Schwitzbad“. Beim Saunieren allerdings sind nicht mehr die Finnen, sondern wir Deutschen Weltmeister: Laut des Deutschen Sauna-Bundes gibt es in der Bundesrepublik 10.000 öffentliche Saunaanlagen und über 1,6 Millionen private Saunen. Da haben wir also Finnland weit überholt, denn dort gibt es zu gut wie gar keine öffentlichen Saunen und auch nur etwa 1,3 Millionen private Heim-Saunen. Hierzulande aber stehen dem Saunagänger eine riesige Auswahl an öffentlichen Saunaanlagen, Hotel- und Schwimmbadsaunen zur Verfügung. Circa 35 Prozent aller Deutschen gehen regelmäßig in die Sauna. Und das aus gutem Grund: Der Gegensatz von heiß und kalt wirkt anregend und entspannend zugleich. Zudem lockert die Wärme verspannte Muskulatur auf und lindert Gelenkschmerzen. Wer in heißer, trockener Luft schwitzt, stärkt sein Immunsystem.

Saunieren hat aber auch einen Anti-Aging-Effekt, denn es verzögert die biologische Alterung der Haut optisch und vital. Der austretende Schweiß reinigt die Haut porentief, der Dampf bei einem Saunaaufguss oder in der Dampfsauna lässt die Haut geschmeidig werden. Forscher der Universität Jena haben herausgefunden, dass Saunafans eine gut durchblutete Haut mit einem gestärkten Säureschutzmantel haben. Außerdem erhöht sich die Wasserspeicherkapazität der Haut, so Dr. Doreen Kowatzki, Mitglied der Jenaer Forschergruppe.
Eine gute Saunaanlage bietet gleich eine Vielzahl unterschiedlicher Saunakabinen an:

Die Finnische Sauna

Der Klassiker ist aber nach wie vor die traditionelle Finnische Sauna. Die Finnische Sauna ist ein Raum oder Blockhaus komplett aus Holz. Hier wird die extrem trockene Luft ( maximal zehn Prozent Luftfeuchtigkeit ) auf 80 bis 100°C aufgeheizt. Ein Saunagang in der Finnischen Sauna sollte durchschnittlich zehn Minuten dauern und kann zwei bis drei Mal wiederholt werden. Dabei erhöht sich die Körpertemperatur auf ca. 40°C – Fiebertemperatur. Auf diese Weise werden Schadstoffe im Körper abgebaut. Vorher und/oder nachher geht unter die kalte Dusche, ins Kaltwasserbecken oder im Winter raus in den Schnee. Das kling hart – tut aber gut. Durch den extremen Wechsel von heiß und kalt wird die Durchblutung angeregt und die Gefäße trainiert. Wichtig dabei ist, dass Sie sich nicht überfordern und auf Ihren Körper hören. In der Finnischen Sauna kann man auch Aufgüsse machen. Hierbei wird mit einem hölzernen Schepplöffel Wasser mit ätherischen Ölen auf die Steine des Saunaofens gegeben. Rosmarin-Orange belebt den Kreislauf, Eukalyptus macht im Herbst und Winter die Atemwege frei.
Unser Beauty-Tipp: Nutzen Sie den Durchblutungseffekt der Finnischen Sauna zu einer anschließenden Gesichtspflege, denn jetzt dringen die Pflegestoffe besonders gut in die geöffneten Hautporen ein. So gibt zum Beispiel eine Gesichtsmaske mit Pfirsich und Honig der Haut die nötige Feuchtigkeit und macht sie geschmeidig.

Das Dampfbad

Schon die alten Römer wussten das Dampfbad oder „Caldarium“, wie sie es nannten, in ihren Thermen sehr zu schätzen. Die Dampfkabine ist gefliest oder aus Marmor. In Russland haben Holz-Dampfbäder, „Banja“ genannt, Tradition. Aber Vorsicht meine Damen: Banjas sind vorwiegend als gesellige Herrenrunde bekannt! Wer es nicht ganz so heiß wie in der Finnischen Sauna mag, ist im Dampfbad richtig. Die Temperaturen liegen zwischen 35 und 55°C. Dafür liegt aber die Luftfeuchtigkeit bei 100 Prozent! Die Haut nimmt viel von der Feuchtigkeit auf und wird rosig. Dem Körper ordentlich Dampf machen, reinigt die Poren und lässt die Haut strahlen. Die feuchte Wärme lässt wunderbar entspannen und regeneriert den Stoffwechsel. Ein Besuch im Dampfbad sollte aber nicht länger als 15 Minuten dauern.
Unser Beauty-Tipp: Im Dampfbad öffnet sich die äußere Schuppenschicht der Haare. Dadurch werden sie aufnahmefähiger. Wenn Sie trockenes Haar haben, lassen Sie während des Dampfbades eine Kur mit Zinnkraut einwirken!

Die Biosauna

Die Biosauna ist eine Holzsauna und nicht so heiß wie die Finnische Sauna und nicht so feucht wie die Dampfsauna. Sie ist der perfekte Mittler und ganz besonders für empfindliche Menschen, Ältere und Kinder geeignet. Die Temperaturen in der Biosauna liegen zwischen 40 und 65°C mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent. Ein Aufenthalt in der Biosauna sollte zwischen 15 und 20 Minuten dauern und wirkt sich bei regelmäßiger Anwendung blutdrucksenkend aus. In der Biosauna tröpfelt oft konstant ätherisches Öl auf den Ofen und es gibt eine anti-depressiv wirkende Lichttherapie.

Das Hamam

Für die osmanische Version des Saunierens sollten Sie viel Zeit mitbringen, denn es kann mehrere Stunden dauern! Dafür aber ist Entspannung pur garantiert! Zuerst wird in einem warmen Ruheraum entspannt, dann geht es mit dem „Tellak“, dem Bademeister ins Dampfbad. Dort wird der Körper dann nach allen Regeln der Hamam-Kunst gereinigt, geschrubbt und geknetet. Dazu wird traditionell Olivenseife benützt. Nach dieser Prozedur ist die Haut weich und rosig, die Muskeln locker wie nie zuvor.
Unser Beauty-Tipp: Olivenseife gibt es auch im deutschen Handel zu kaufen. Fragen Sie einfach bei Kosmetikinstituten und Apotheken nach! Dann können Sie sich auch zu Hause mit diesem Naturprodukt verwöhnen.

Das Rasulbad

Auf geht es zur Schlammschlacht! Schon Kleopatra soll im Schlamm gebadet haben. Und ihre Schönheit war legendär! Bei der Form des Rasulbad wird der Körper mehrmals mit Heilerde ab- und eingerieben. Dadurch entsteht ein intensiver Peeling-Effekt, bei dem abgestorbene Hautzellen entfernt werden. Die Wärme und Feuchtigkeit öffnen die Poren und die Haut kann die in der schlammigen Masse enthaltenen Nährstoffe und Mineralstoffe gut aufnehmen. Nach dem Rasulbad ist die Haut nicht nur weicher und zarter, auch das Immunsystem ist gestärkt.
Unser Beauty-Tipp: Schlamm, der aus dem Toten Meer kommt, enthält besonders viele Nährstoffe und wirkt beruhigend. Nach dem Rasulbad ist die Zeit günstig für eine Mineralstoffmaske für eine glatte Gesichtshaut und einen rosigen Teint.
Lesen Sie weiter: Tipps für gesundes Saunieren
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