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Stammzellen aus Nabelschnurblut

Stammzellen aus Nabelschnurblut In den letzten Jahren hat die Stammzellenforschung große Fortschritte gemacht. Stammzellen finden sich im menschlichen Körper vor allem im Knochenmark und im Blut, aber auch direkt bei der Geburt im Nabelschnurblut. Bei Stammzellen handelt es sich um die Ausgangsform von Körperzellen. Stammzellen können sich zu den unterschiedlichsten Zellen entwickelt, so beispielsweise zu Hautzellen oder zu Nervenzellen. Sie spielen eine große Rolle wenn es im menschlichen Körper darum geht, kranke und somit beschädigte Gewebe zu reparieren, denn aus ihnen können sich Gefäße, Knorpel und Muskeln entwickeln. Die Forschung unterscheidet zwei unterschiedliche Stammzellen-Typen: Embryonale Stammzellen und adulte Stammzellen.

Die embryonalen Stammzellen findet man (wie ihr Name schon verrät) in der befruchteten Eizelle oder im Embryo. Embryonale Stammzellen sind totipotent, d.h. sie können sich in jeden Zelltyp des Körpers entwickeln. Die adulten Stammzellen findet man im Blut, im Gewebe ausgereifter Organe sowie im Knochenmark. Sie sind multipotent, d.h. sie haben viele, aber nicht alle Entwicklungsmöglichkeiten und können sich nur zu bestimmten Gewebszellen entwickeln. Die Anzahl und Vitalität der adulten Stammzellen nimmt bei zunehmendem Alter ab. Die Stammzellen, die man im Nabelschnurblut findet gehören zwar zu den adulten Stammzellen, doch sie sind jünger und können sich noch viel häufiger teilen. Zusätzlich enthält Nabelschnurblut Blutstammzellen (hämatopoetische Stammzellen). Sie können sich durch Teilung in rote als auch in weiße Blutkörperchen und Blutplättchen entwickeln.

Stammzellen – Einsatz in der Medizin

Stammzellen finden in der Medizin Verwendung, wenn es darum geht, bestimmte Erkrankungen zu therapieren und zu heilen. Bisher kommen Stammzellen aus Nabelschnurblut bei der Behandlung von Blutkrebs (Leukämie) und bei Erkrankungen des Lymphsystems zum Einsatz. Die aktuelle Stammzellenforschung arbeitet momentan daran, in absehbarer Zeit Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise multiple Sklerose und Diabetes mellitus ebenfalls mit Stammzellen behandeln und therapieren zu können. Der Einsatz von Nabelblut-Stammzellen bei Alzheimer, Parkinson, chronischen Herzerkrankungen und Rückenmarksverletzungen befindet sich ebenfalls in der Forschungsphase. Wissenschaftler möchten es schaffen, dass Stammzellen in der Lage sind, verletzte und zerstörtes Gewebe und Organe künstlich nachwachsen zu lassen. Aus Nabelschnurblut entnommene Stammzellen eröffnen so ganz neue Therapiemöglichkeiten.

Nabelschnurblut spenden

Viele Eltern gehen mittlerweile dazu über, bei der Geburt Stammzellen aus dem Nabelschnurblut entnehmen und aufbewahren zu lassen, um ihrem Kind im Krankheitsfalle die neuen Therapiemöglichkeiten mit Stammzellen möglich zu machen. Die Menge der Stammzellen, die aus dem Nabelschnurblut entnommen wird reicht aus um im Krankheitsfalle ein Kind behandeln zu lassen. Für die Behandlung von Erwachsenen sind Stammzellen aus mehreren Nabelschnurblutspenden nötig. Im Gegensatz zu einer Knochenmarkspende ist Nabelschnurblut spenden sowohl für die junge Mutter als auch für das Neugeborene einfach und gänzlich schmerzlos. Das Nabelschnurblut wird kurz nach der Geburt aus der Nabelschnur entnommen und eingelagert, so dass es später dem Zellspender oder anderen Personen, die es benötigen zur Verfügung steht. Bei der Spende von Nabelblut kann man zwischen einer allgemeinen Spende, einer gerichteten Spende oder einer Eigenspende entscheiden.

Bei der allgemeinen Spende steht das Nabelschnurblut allgemein allen Menschen zur Verfügung, deren Überleben im Krankheitsfalle mit dem Blut gesichert werden kann. Allgemeine Nabelschnurblutspenden werden in öffentlichen Nabelschnurbanken in Dresden, Düsseldorf, Freiburg, Mannheim und München eingelagert – für den Spender völlig kostenlos. Bei einer gerichteten Nabelschnurblutspende ist Ihre Spende für die Person bestimmt, an die Sie Ihre Spende richten, beispielsweise an ein Geschwisterkind oder einen Verwandten ersten Grades. Solch eine Spende ist an die Bedingung geknüpft, dass der Empfänger der Spende schon zum Zeitpunkt der Spende an einer Erkrankung des blutbildenden Systems erkrankt ist. Bei einer Eigenspende steht das entnommene Nabelschnurblut ausschließlich Ihrem Kinde, von dem das Nabelschnurblut auch kommt zur Verfügung.

Nabelschnurblut einlagern – Nabelschnurblutbank

Bei einer Eigenspende muss das Nabelschnurblut auf eigene Kosten eingelagert werden. Zudem ist es wichtig, schon vor der Geburt Kontakt mit einer privaten Nabelschnurblutbank aufgenommen und einen Vertrag abgeschlossen zu haben. Ist dies geschehen, erhalten Sie von der Nabelschnurblutbank ein Entnahmeset, das Sie bei der Geburt dabeihaben müssen. Mit diesem Set wird das Blut aus der Nabelschnur entnommen und innerhalb 24 Stunden zur Nabelschnurblutbank gebracht. Dort wird es aufbereitet und gemäß der Einlagerungsdauer, die in dem Vertrag angegeben ist bei minus 196 Grad Celsius eingelagert.

Nabelschnurblut Kosten

Die aktuellen Preise für das Einlagern von Nabelschnurblut finden Sie beispielsweise auf seracell.de.
( Bildnachweis: © dermatzke - Fotolia.com )

 

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