Menü

heute-gesund-leben.de

Ihr Online-Treffpunkt für Gesundheit. Das Portal rund um gesunde Lebensweise, Sport, Bewegung, Ernährung, Vitamine, Wellness, Vorsorge, Medizin und Pflege. Hier finden Sie aktuelle News rund ums Thema Gesundheit. Machen Sie mit und starten Sie schon heute gesund in den Tag!

Aktuelle Seite: StartVorsorgeVersicherungenPflegeversicherung

Pflegeversicherung - Gesetzliche Leistungen und tatsächliche Kosten

Pflegeversicherung - Gesetzliche Leistungen und tatsächliche KostenDie gesetzliche Pflegeversicherung ist die fünfte Säule der Sozialversicherung und besteht als Pflichtversicherung bereits seit 1995. Damit soll das Risiko der Pflegebedürftigkeit abgesichert und Pflegebedürftige unterstützt werden.  Da sich der Umfang der körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkung bei Pflegebedürftigen stark unterscheiden kann, werden die betroffenen Personen verschiedenen Pflegestufen zugewiesen. Die Leistungen, die Pflegebedürftigen nach der gesetzlichen Pflegeversicherung zustehen, sind abhängig von der zugewiesenen Pflegestufe. Zwischen gesetzlichen Leistungen und den tatsächlich anfallenden Kosten liegen oft große Differenzen. Pflegebedürftige und deren Angehörige müssen teilweise mit verheerenden finanziellen Auswirkungen zurechtkommen, die aufgrund der Deckungslücken entstehen. Eine private Vorsorge durch zusätzliche Pflegeversicherungen wird immer wichtiger, um im Ernstfall ausreichend betreut werden zu können.

Gegenüberstellung in Beispielen

Kommt es zum Pflegefall ist es oft notwendig die betroffene Person in einem Pflegeheim unterzubringen. Die dabei anfallenden Kosten für die Heimunterbringungen liegen über den Leistungsbeträgen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Liegt beispielsweise Pflegestufe I vor betragen die monatlichen Pflegekosten bei Heimunterbringung im Schnitt 2.365 Euro. Aus der gesetzlichen Pflegeversicherung können Betroffene mit einem Pflegegeld von 1.023 Euro im Monat rechnen. Dabei ergibt sich in diesem Beispiel eine Versorgungslücke von stolzen 1.342 Euro jeden Monat.

Ein Betrag, der die Familie in den finanziellen Ruin treiben kann. Denn die Differenz muss mit eigenen Mitteln bestritten werden. Wird der Pflegebedürftige in häuslicher Pflege professionell versorgt, beträgt die Pflegesachleistung monatlich bis zu 1.100 Euro bei Pflegestufe II. Dies betrifft die häusliche Pflege von rein körperlich hilfebedürftigen Menschen. Der tatsächliche Bedarf liegt auch hier mit rund 2.000 Euro höher. Die Versorgungslücke muss privat ausgeglichen werden. Pflegen Angehörige den Pflegebedürftigen mit rein körperlicher Einschränkung beträgt der Leistungsanspruch in Pflegestufe 1 lediglich 235 Euro und in Pflegestufe III, der Schwerstpflegebedürftige zugeteilt werden, 700 Euro pro Monat. Auch bei häuslicher Pflege durch Angehörige liegen die tatschlichen finanziellen Aufwendungen bei weitem über den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Schwankungen zwischen Bundesländern

Besonders auffallend ist die Problematik der Versorgungslücken bei der Heimunterbringung aufgrund dessen, weil sich die anfallenden Kosten je nach Bundesland stark unterscheiden können. Bei der gesetzlichen Pflegeversicherung dagegen werden diese nachweisbaren regional abhängigen Schwankungen nicht in die Kalkulation einbezogen. Der Leistungsanspruch ist flächendeckend identisch. Die Leistungslücken unterscheiden sich deshalb nochmals regional bedingt. Beispielsweise betragen die monatlichen Kosten für die stationäre Unterbringung im Pflegeheim in Pflegestufe I in Baden Württemberg durchschnittlich rund 2.538 Euro. In Thüringen dagegen beträgt der Aufwand durchschnittlich 1.781 Euro pro Monat. Demnach variieren die Deckungslücken nach Abzug der Vorleistung aus der gesetzlichen Pflegeversicherung  teilweise drastisch. Je nach Wohnort sollte die private Vorsorge entsprechend angepasst werden.

Gesetzliche Pflegeversicherung - lediglich Teilkaskoschutz

Die soziale Pflegeversicherung wurde grundsätzlich nicht dazu konzipiert die anfallenden Pflegekosten bei Pflegebedürftigkeit zu 100% abzudecken. Sie ist eher als Zuschuss zu den Pflegekosten anzusehen und berücksichtig gewisse Pflegeaufwendungen nicht. Hinzu kommen die Auswirkungen des demografischen Wandels, die nicht zu unterschätzen sind. Da die Bevölkerung immer älter wird und deshalb die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, erhöhen sich auch die Gesamtkosten für die Pflegekassen. Damit die gesetzliche Pflegeversicherung auch in Zukunft finanziert werden kann, ist aufgrund dessen davon auszugehen, dass die Leistungen weiter reduziert werden müssen. Ansonsten können die Veränderungen der Altersstruktur und der damit einhergehenden Mehrkosten nicht getragen werden.

Der gesetzliche Teilkaskoschutz, der die soziale Pflegeversicherung bietet, sollte durch private Vorsorgemaßnahmen ergänzt werden. Nur so können die Versorgungslücken zuverlässig geschlossen und finanzielle Risiken minimiert werden. Mit sinnvollen Pflegezusatzversicherungen lässt sich die gesetzliche Leistung konkret ergänzen. Online stehen auf Portalen zum Thema private Pflegezusatzversicherung wie beispielsweise unter pflegeversicherung-infoportal.de umfangreiche Informationen zur Verfügung, um sich ausführlich über mögliche Lösungen zu erkundigen.
( Bildnachweis: © PhotographyByMK - Fotolia.com )


Finde uns auf Facebook



Rückenschmerzen

Hier bekommen Sie Hilfe bei Rückenschmerzen...Rückenschmerzen sind weit verbreitet: Etwa 85 Prozent aller Deutschen haben im Laufe ihres Lebens einmal Rückenprobleme, jeder Dritte davon sogar einmal im Monat. Kein Wunder, sind Rückenschmerzen doch ein Symptom für viele Erkrankungen: Das Spektrum reicht von einfachen Verspannungen der Muskulatur über Bandscheibenvorfälle bis hin zu inneren Erkrankungen wie Nierenerkrankungen oder sogar Herzinfarkt. Informieren Sie sich über die verschiedenen Arten von Rückenschmerzen, ihre Ursachen und ihre Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen...
( Bildnachweis: © drubig-photo - Fotolia.com )

Bauchschmerzen

Bauchschmerzen sind mit die häufigsten Schmerzen, die uns plagen. Sie können plötzlich auftreten (akute Bauchschmerzen) oder über einen längeren Zeitraum anhalten und immer wieder auftreten (chronische Bauchschmerzen). Kaum ein anderes Symptom kann so viel unterschiedliche Hintergründe haben. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Bauchschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen... 
 
Hier bekommen Sie Hilfe bei Bauchschmerzen...
             ( Bildnachweis: © Artem Furman - Fotolia.com )

Kopfschmerzen

Hier bekommen Sie Hilfe bei Kopfschmerzen...Kopfschmerzen (Cephalgien) zählen zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. In Deutschland leiden aktuellen Schätzungen zufolge etwa 70 Prozent aller Menschen unter Kopfschmerzen, etwa drei Prozent hat sogar täglich mit Schmerzen im Kopf zu kämpfen. Dabei können die Kopfschmerzen akut auftreten oder chronisch sein. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
weiterlesen... 

( Bildnachweis: © drubig-photo - Fotolia.com )

Zum Anfang