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Aktuelle Seite: StartVorsorgeImpfungenFSME-Impfung

FSME-Impfung – für unbeschwertes Naturvergnügen

FSME-Impfung - für unbeschwertes NaturvergnügenDie Abkürzung FSME steht für Frühsommer-Meningo-Enzephalitis. Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung des Gehirns und/oder der Gehirnhäute. Frühsommer-Meningo-Enzephalitis wird durch den FSME-Virus ausgelöst, der von Zecken auf den Menschen übertragen wird. Der FSME-Erreger befindet sich in den Speicheldrüsen der Spinnentiere und kann auch dann schon auf den Menschen übergegangen sein, wenn die Zecke sofort nach dem Biss entfernt wurde. In Deutschland sind Süddeutschland, der Bayerische Wald, der Schwarzwald, der Bodenseeraum und Teile von Hessen FSME-Risikogebiete. Hier sind etwa 0,2 bis fünf Prozent aller Zecken mit FSME-Erregern infiziert. Aber auch wer in das Elsass, in die Schweiz, nach Norditalien oder nach Osteuropa reist, begibt sich in ein FSME-Risikogebiet. Als Faustregel gilt: Je weiter die Reise nach Osten führt, desto größer ist auch das FSME-Risiko. Bei einem Urlaub in Deutschland werden die Kosten der Impfung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Führt die Reise jedoch ins Ausland, kommen nur die Krankenkassen, die Reiseimpfungen als zusätzliche Leistung übernehmen, finanziell auf.

Bei dem FSME-Erreger handelt es sich um einen RNA-Virus, der zu der Familie der Flavi-Viren gehört. Somit ist er verwand mit den Erregern des Denguefiebers, des Gelbfiebers und dem West-Nil-Virus. Die Inkubationszeit, also die Zeitspanne zwischen Ansteckung und Ausbruch von FSME beträgt etwa zehn Tage. Da der FSME-Virus nur von Zecken auf Menschen übertragen wird, sind Patienten mit Frühsommer-Meningo-Enzephalitis nicht ansteckend. Eine Behandlung allerdings ist sehr schwierig, da es bis heute noch keine spezielle Therapie gibt. Deshalb empfiehlt die am Robert-Koch-Institut ansässige Ständige Impfkommission (STIKO) allen Personen, die sich in den offiziellen Risikogebieten aufhalten, die FSME-Impfung als präventive Maßnahme. Der ideale Zeitpunkt für eine Impfung ist der Winter, da der Impfschutz dann schon zu Beginn der Zeckenaktivität im zeitigen Frühjahr vorhanden ist. Zecken werden auch nach harten Wintern schon bei Temperaturen ab sieben Grad aktiv.
Bei dem FSME-Impfstoff handelt es sich um einen Totimpfstoff. Dieser Totimpfstoff enthält Viren, welche die Krankheit nicht mehr auslösen können. Der FSME-Impfstoff wird gespritzt. Früher gab es auch eine passive Impfung mit Immunglobulinen. Diese Impfung konnte die FSME-Viren auch noch nach bereits erfolgtem Stich abfangen. Da bei der passiven Impfung die Rate der an bleibenden Schäden bei Kindern unter sechs Jahren höher war als ohne Impfung wird sie nicht mehr hergestellt. Dies gilt aber nicht für die jetzige Impfung: Sie ist für Kinder ab dem ersten Lebensjahr möglich. Da die FSME-Impfung bei Kindern unter drei Jahren häufiger zu Fieber führen kann als bei Kindern über drei Jahren, rät die STIKO die Notwendigkeit solch einer Impfung vorher mit einem Arzt abzuklären.

FSME-Impfung: Durchführung

Die FSME-Impfung besteht aus insgesamt drei Spritzen. Die ersten beiden Injektionen werden in einem Abstand von ein bis drei Monaten gegeben, die dritte und letzte Spritze erfolgt nach neun bis zwölf Monaten. Leider wird sie oftmals vergessen. Zwar ist ein FSME-Schutz schon 14 Tage nach der zweiten Impfspritze vorhanden, doch dieser ist dann nur kurzfristig. Ein langjähriger Schutz, der für fünf Jahre reicht, kommt erst nach der dritten Immunisierung zustande. Wer über 60 Jahre ist, sollte seinen FSME-Schutz alle drei Jahre erneuern lassen.

FSME-Impfung: Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen der Impfung gegen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis können leichte Irritationen an der Injektionsstelle sein, aber auch Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden oder erhöhte Temperatur. Eventuelle Nebenwirkung sollten sowohl mit dem Hausarzt als auch mit dem impfenden Arzt abgesprochen werden.
Bitte beachten Sie, dass ein www.heute-gesund-leben.de-Artikel generell fachlichen Rat durch einen Arzt nicht ersetzen kann!
HIV-positive User lesen bitte weiter: Impfungen bei HIV und AIDS 
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