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Der Kürbis ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und ernährt den Menschen schon seit Jahrtausenden. Prähistorische Funde von Kürbissamen lassen sich sogar auf die Zeit um 10.000 vor Christi. zurückdatieren. Die historischen Fundstellen des Kürbisses liegen im Mexiko und Peru. Mit der Entdeckung Amerikas hielt der Kürbis auch in europäische Küchen Einzug. Lange Zeit war er jedoch etwas in Vergessenheit geraten. Nun bekommt der Kürbis aber wieder mehr Aufmerksamkeit: Halloween bringt den Kürbis ganz groß raus. Überall in den Fenstern und Gärten leuchten mittlerweile in der Nacht von dem 31. Oktober zum 1. November Kürbislaternen mit gruseligen Fratzen. Aber der Kürbis sollte nicht nur als Dekoration dienen. Sein Fruchtfleisch, seine Kerne und das daraus gewonnene ÖL strotzen nur so vor gesundheitsfördernden Eigenschaften. Dabei zählt der orange Riese mit circa 25 Kilokalorien pro 100 Gramm Fruchtfleisch eher zu dem kalorienarmen Gemüse, denn Kürbisse bestehen ähnlich wie Melonen und Gurken zu rund 90 Prozent aus Wasser. Seine orange Farbe bekommt der Kürbis aufgrund seiner hohen Menge an Carotinoiden. Beta-Karotin wirkt als Vorstufe des Vitamins A und ist wichtig für die Augenfunktion. Carotinoide sind für den menschlichen Körper wichtige Schutzstoffe und bewahren die Zellen vor Schädigungen. Sie beugen Krebs, Herzerkrankungen und Gefäßkrankheiten vor.
Kürbisse enthalten aber auch viele Mineralstoffe. Unter den Mineralien sticht Kalium besonders hervor: Kalium regelt den Flüssigkeitshaushalt des Körpers. In Kürbissen finden sich aber auch wertvolle Ballaststoffe, die die Verdauung regeln, zudem noch Kalzium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink, Selen, Vitamin C und E, sowie viele B-Vitamine. Aber nicht nur das Fruchtfleisch, sondern auch die Kerne sind wertvoll. Anders als beim Fleisch sind die Kürbiskerne als Samen aber sehr kalorienreich: 100 Gramm enthalten gut und gerne 500 Kalorien und mehr als 45 Gramm Fett! Das Fett der Kürbiskerne zählt mit rund 50 Prozent ungesättigten Fettsäuren zu den wertvollsten Pflanzenölen. Es ist leicht verdaulich und erleichtert dem Körper die Aufnahme der Nährstoffe aus dem Gemüse. Aber Vorsicht: Kürbiskernöl ist nicht hoch erhitzbar und sollte am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Geeignet ist es mit seinem intensiven Eigengeschmack für Salate und Rohkostgerichte.
www.heute-gesund-leben.de hat einige Rezepte für Sie zusammengestellt, so dass Sie Halloween gesund genießen können!
Fruchtiger Kürbiskuchen
Zutaten: 250 Gramm frisches Kürbisfleisch, 150 Gramm braunen Zucker, 150 Gramm Mehl, 100 Gramm gemahlene Walnüsse, 50 Gramm Bienenhonig, 4 frische Eier, ein Teelöffel Backpulver, eine Packung Vanillezucker, Fett für die Form
Zubereitung: Das Kürbisfleisch fein raspeln. Eier und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen, die übrigen Zutaten zugeben. Gut verrühren. Den Teig in die gefettete Form geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa eine Stunde backen. Den fertigen Kuchen mit Puderzucker bestreuen oder nach Lust und Laune garnieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Halloween-Muffins
Zutaten: 200 Gramm Butter, 220 Gramm braunen Zucker, eine Packung Vanillezucker, 3 frische Eier, 500 Gramm Mehl, 2 Päckchen Backpulver, 4 Esslöffel frische Milch, Muffinbackform, Papierförmchen
Zubereitung: Alle Zutaten untereinander vermischen. Zum Schluss die 4 Esslöffel Milch hinzugeben und rühren, bis der Teig locker ist. In diesen Grundteig können Sie je nach Geschmack Blaubeeren, Kirschen, Rosinen, geriebene Äpfel oder Nüsse hineingeben. Papierförmchen in die Muffinbackform geben und halbhoch mit dem Teig auffüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 15 bis 20 Minuten backen. Danach die Muffins abkühlen lassen. Zubereitungszeit ca. 15 Minuten www.heute-gesund-leben.de wünscht gruseliges Backvergnügen! ( Bildnachweis 1: Sandra Cunningham - Fotolia.com / Bildnachweis 2: Gerald Bernard - Fotolia.com )
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