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Impotenz – wenn die Lust zur Last wird Drucken E-Mail

Impotenz muss nicht sein: Hier bekommen Sie HilfeImpotenz ist nach wie vor ein Tabu-Thema. Die meisten Männer genieren sich, darüber zu sprechen. Dabei sind in Deutschland etwas 50 Prozent aller Männer über 40 zumindest teilweise von erektiler Impotenz betroffen. Mit steigendem Lebensalter nimmt dieser Anteil sogar noch zu. Dabei ist eine Erektion ein höchst kompliziertes Zusammenspiel von verschiedenen Nerven, Muskelzellen, Blutgefäßen und Botenstoffen. So kompliziert, dass man(n) sich eigentlich wundern muss, dass es überhaupt funktioniert! Bei der erektilen Impotenz, in Fachkreisen auch „erektile Dysfunktion“ genannt, kann eine für einen befriedigten Geschlechtsverkehr ausreichende Versteifung des Penis nur teilweise oder sogar gar nicht aufrechterhalten werden. Oft können auch Orgasmus und Samenerguss nicht mehr kontrolliert werden. Dann kommt es entweder zum vorzeitigen Samenerguss (Ejaculatio praecox) oder zum verzögerten Samenerguss (Ejaculatio retarda). Tatsche ist, dass der vorzeitige Orgasmus die häufigste sexuelle Funktionsstörung bei Männern ist.



Impotenz: Ursachen

Die Ursachen für Impotenz können sehr vielseitig sein. Das teuflische dabei: Sie treten meistens in Kombination auf! Doch während es bei jüngeren Männern meist psychische Ursachen sind, handelt es sich bei älteren Männern eher um körperliche Ursachen.
Mögliche Ursachen für Impotenz sind:

• Durchblutungsstörungen
• Ein erhöhter Blutzucker (Diabetes mellitus)
• Entzündungen von Hoden, Nebenhoden und/oder Prostata
• Hormonstörungen
• Eine Querschnittslähmung
• Multiple Sklerose
• chronisches Nierenversagen
• Leberinsuffizienz
• vorhergehende Gefäßoperationen
• vorhergehende Operationen
• unbewältigte Konflikte
• Leistungsdruck mit Versagensängsten
• Depressionen

Aber auch übermäßiger Alkohol– und Nikotingenuß können eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen.

Impotenz: Therapie

Es gibt viele Hilfen bei PotenzproblemenDie Behandlung von körperlich bedingter Impotenz kann medikamentös erfolgen, nur in den wenigsten Fällen ist eine Operation erforderlich. Auch wenn es vielen Männern schwer fällt: Der Gang zum Arzt und Urologen ist dabei unumgänglich, denn alle sich derzeit auf dem Markt befindlichen Medikamente und Potenzmittel sind verschreibungspflichtig. Zudem kann der Arzt fast immer helfen. Diese Medikamente sind auch nicht ganz harmlos: Sie können Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Hitzegefühl, Übelkeit und Sodbrennen hervorrufen. Bei Herzpatienten können sie sogar lebensbedrohlich sein. Auch Schlaganfallpatienten sollten auf Potenzmittel verzichten. Im Gegensatz zu einer körperlich bedingten Impotenz ist die psychisch bedingte Impotenz meist nur ein vorübergehendes Problem. Egal ob körperlich oder seelisch: Setzen Sie Sich nicht unter Druck und lassen Sie Sich auch nicht von Ihrer Partnerin unter Druck setzen. Das kann schnell zu einem Teufelkreislauf führen. Hier ein Wort an alle Leserinnen: Versuchen Sie nicht, selbst die Initiative zu ergreifen. Das geht buchstäblich in die Hose. Laut der Psychologin Eva Wlodarek komme weibliche Initiative im Bett beim Mann nicht gut an. Lustlosigkeit und verstärkte Impotenz seien die Folge.
Betroffene finden Hilfe bei ImpoDoc.de, einer Webseite, die sich ausschließlich mit Impotenz befasst. Erfahrungen kann man bei der Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion austauschen.
Bitte beachten Sie, dass ein www.heute-gesund-leben.de-Artikel generell fachlichen Rat durch einen Arzt nicht ersetzen kann!
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