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| Sprue – die Glutenunverträglichkeit |
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Bei Menschen, die an Sprue leiden, greift das Gluten die Schleimhaut des Dünndarms an und schränkt ihn so in seiner Funktion ein. Das erschwert die Aufnahme von Nährstoffen wie beispielsweise Vitaminen, Mineralstoffen und Kohlenhydraten, aber auch Fetten. Besonders bei Kindern kann Zöliakie gravierende gesundheitliche Spätfolgen hervorrufen: Wird bei ihnen eine Glutenunverträglichkeit nicht erkannt und behandelt, bleiben sie auf Grund des Vitamin- und Mineralstoffmangels im Wachstum zurück oder erleiden eine geistige Fehlentwicklung! Durch eine glutenfreie Ernährung lässt sich die Funktion der Darmschleimhaut jedoch wiederherstellen und aufrechterhalten. Glutenunverträglichkeit: SymptomeEine Sprue macht sich in der Regel als erstes durch Blähungen, Übelkeit, chronische Durchfälle, aber auch Gereiztheit bemerkbar. Es kommt zu Gewichtsverlust und chronischem Untergewicht, das mit einem vorgewölbten Bauch einhergehen kann. Betroffene fühlen sich häufig müde und abgeschlagen und haben Muskelschmerzen. Durch einen langfristigen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen, insbesondere Eisen und Calcium kann eine Blutarmut (Anämie) verursacht werden, zudem besteht bei massivem Flüssigkeitsverlust die Gefahr einer Austrocknung (Exsikkose). Wer unter diesen Symptomen leidet, sollte eine eventuelle Glutenunverträglichkeit testen. Die glutenfreie ErnährungMenschen mit einer Glutenunverträglichkeit müssen sich ihr ganzes Leben lang glutenfrei ernähren. In Brot, Zwieback, Müsli und Nudeln ist oft Gluten enthalten, aber auch in Desserts, Saucen und Paniertem, sowie in vielen Fertigprodukten. Bei diesen Speisen ist also Vorsicht geboten! Lebensmittel aus Weizen und Weizenprodukte sind absolut tabu! Verzichten müssen Betroffene auch auf Roggen, Grünkern, Dinkel, Einkorn, Urkorn, Kamut und Emmer. Unbedenklich dagegen sind Reis, Hirse, Mais, Amaranth, Kartoffeln, Sojabohnen, Fleisch, Milch, Eier, Obst und Gemüse sowie Gebäck aus Quinoa. |
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