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| FSME – von Zecken übertragen |
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FSME: SymptomeFrühsommer-Meningo-Enzephalitis hat einen zweiphasigen Krankheitsverlauf: Die ersten gesundheitlichen Beschwerden treten durchschnittlich sieben Tage bis zwei Wochen nach dem Zeckenbiss auf. Sie dauern circa eine Woche. Das tückische an ihnen ist, dass sie den Symptomen einer Sommergrippe sehr ähnlich sind:
Nach einem beschwerdefreien Intervall von etwa einer Woche kommt es bei zehn Prozent der an FSME-Erkrankten zu einer zweiten Krankheitsphase, die drastischer verläuft, denn neben erneuten Fieberschüben, starken Kopf- und Gliederschmerzen zeigt sich nun auch eine neurologische Symptomatik. Bei der Hälfte aller Betroffenen wird das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen (Meningoenzephalitis). Es treten Konzentrations- und Bewusstseinstörungen, Wesensveränderungen, Sprachstörungen und Lähmungen auf. Bei Kindern verläuft eine Frühsommer-Meningo-Enzephalitis meistens ohne Beteiligung des Nervensystems und wesentlich leichter als bei Erwachsenen. Sie heilt bei ihnen auch meistens ohne Folgeschäden aus. Trotzdem sollte FSME auch bei Kindern sehr ernst genommen werden! FSME: DiagnoseEine schwere Infektionskrankheit wie FSME kann man natürlich nicht selbst diagnostizieren. Wenn die oben beschriebenen grippeartigen Symptome allerdings kurz nach einen Zeckenstich auftreten, liegt die Vermutung auf eine Frühsommer-Meningo-Enzephalitis sehr nahe. Deshalb ist es für den behandelnden Arzt auch sehr wichtig zu wissen, ob ein Zeckenstich vorlag und ob dieser in einem der Risikogebiete passiert ist. FSME: TherapieFSME zu behandeln ist sehr schwierig, denn es gibt bis jetzt noch keine spezielle Therapie gegen die FSME-Viren. Deshalb sollte man sich vor Zeckenbissen schützen oder sich impfen lassen. Die Therapie beschränkt sich somit auf eine Linderung der Beschwerden und die Behandlung von Komplikationen. Wichtig ist, dass strikte Bettruhe eingehalten wird. Es werden beruhigende, schmerzlindernde und bei Bedarf antiepileptische Medikamente vom Arzt verabreicht. Oft ist ein Krankenhausaufenthalt nicht unumgänglich. Ganz gilt besonders für Patienten mit einer FSME-Infektion des Nervensystems. Sie bedürfen der ständigen Überwachung, damit beim Auftreten von Komplikationen wie zum Beispiel Krampfanfällen sofort eingegriffen werden kann. Schwere Krankheitsverläufe mit Bewusstseinsstörungen oder Atemlähmung müssen auf der Intensivstation behandelt werden. |
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