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Was ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt für unseren Körper bedeutet

 Was ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt für unseren Körper bedeutetDie Bedeutung unseres körpereigenen Säure-Basen-Haushalts nimmt immer mehr zu. Durch eine ungesunde Lebensweise mit vielen Fertigprodukten, Junkfood und mangelnder Bewegung leidet der Körper zunehmend unter einer Übersäuerung. Wenn man dagegen nicht aktiv vorgeht, kann das schnell negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden haben.

Normalerweise reguliert sich der Säure-Basen-Haushalt von ganz allein. Das Blut wird mithilfe des Stoffwechsels auf einem konstanten pH-Wert von 7,4 gehalten. Kommt es zu einer Schwankung, gleicht der Körper dieses Ungleichgewicht durch bestimmte Puffereigenschaften des Blutes, der Lunge, des Gewebes und den Nieren aus, sodass wir keine Beeinträchtigungen spüren. Ein dauerhaft ungleiches Verhältnis von Säuren und Basen kann jedoch schwerwiegende Folgen haben. Durch äußere Einflüsse auf den Körper und unseren Organismus kommt es aber leider immer häufiger zu so einem Ungleichgewicht und damit zu einer Übersäuerung im Körper.

Arten der Übersäuerung

Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Formen der Übersäuerung. Es gibt eine akute und eine chronische Übersäuerung, auch Azidose genannt.

Akute Azidose

Von einer akuten Übersäuerung spricht man, wenn die Puffersysteme des Körpers überlastet sind und deswegen das Säure-Basen-Gleichgewicht nicht mehr aufrechterhalten können. Die Folgen sind verheerend: Der pH-Wert steigt an, das Blut verändert seine Fließeigenschaften und der Transport von Sauerstoff, Nährstoffen und Abbauprodukten geht zurück. Diese Auswirkungen müssen sofort behandelt werden. Die akute Form der Übersäuerung tritt aber eher selten und meistens im Zusammenhang mit vorangegangen Krankheiten auf.

Chronische Azidose

Weitaus verbreiteter ist die chronische bzw. latente Übersäuerung. Das Tückische dabei ist, dass man die Azidose meist nicht sofort erkennt, da sie ein permanent andauernder Zustand ist. Der pH-Wert des Blutes ist dabei nur minimal im sauren Bereich, sodass man es generell als natürliche Schwankung ansieht. Trotzdem ist die Pufferkapazität des Blutes dauerhaft eingeschränkt. Das Positive ist, dass man eine chronische Übersäuerung mit der richtigen Ernährung und anderen Faktoren beeinflussen und regulieren kann.

Basische Ernährung gegen eine Übersäuerung des Körpers

Bei der Regulierung des Säure-Basen-Haushalts spielen vor allem die Nährstoffe, die wir zu uns nehmen, eine wichtige Rolle. Deswegen ist es wichtig, sich bewusst zu ernähren. Basische Lebensmittel helfen dabei, das Gleichgewicht zu halten. Diese basenbildenden Nahrungsmittel stammen überwiegend aus dem Bereich der pflanzlichen Kost. Hierzu gehören unter anderem:

  • Obst,
  • Gemüse, vor allem Kartoffeln, Kohl und Salat,
  • Kräuter und Kräutertees.

Achten Sie also immer darauf, diese Lebensmittel in ausreichenden Mengen zu sich zu nehmen. Säure bildende Zutaten sollten Sie hingegen in geringeren Mengen verzehren. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Fleisch und Wurstwaren,
  • Fisch,
  • Käse und Quark,
  • Getreideprodukte,
  • Süßigkeiten.

Sie sollen nicht vollkommen auf die oben genannten Lebensmittel verzichten, denn eine gesunde Ernährung ist vor allem abwechslungsreich und ausgewogen. Wichtig ist das richtige Verhältnis und dabei sollten basische Gerichte auf jeden Fall einen größeren Teil des Speiseplans ausmachen.

Zusätzlich gibt es spezielle Produkte und Nahrungsergänzungsmittel, die Sie bei einer basischen Ernährung unterstützen. Das Sortiment von P. Jentschura umfasst beispielsweise Tee, nahrhafte Hirse-Mahlzeiten sowie Vitaminpräparate für eine umfangreiche Nährstoffversorgung.

Basische Körperpflege zur Entsäuerung

Heutzutage weisen viele Kosmetikartikel einen sehr niedrigen und damit sauren pH-Wert auf. Dadurch wird unser Körper nicht nur innerlich, sondern zusätzlich von außen mit Säuren belastet. Noch bis in die 70er Jahre stellte man Hautpflegeprodukte auf rein basischen Grundlagen her. Bestes Beispiel ist die Kernseife, die einen pH-Wert von 8,5 hat und damit stark basisch ist. Diese basischen Produkte halfen dabei, die natürliche Schutzschicht der Haut bzw. ihre körpereigenen Regulationsmechanismen aufrechtzuhalten. Viele moderne Kosmetikprodukte enthalten chemische Verbindungen, die den Säureschutzmantel der Haut angreifen und somit eine zusätzliche Belastung darstellen. Mithilfe von basischen Körperpflegeprodukten können die schädlichen Säuren abtransportiert werden. Außerdem wird die Haut angeregt, in den Zellen eingelagerte Schlacken abzugeben und eine natürliche Rückfettung wird aktiviert.

Basenbäder

Ebenfalls sehr beliebt und effektiv bei übersäuerter Haut sind Basenbäder. Man kann solch ein Bad als Voll- oder als Fußbad genießen. Bei beiden Varianten wird der pH-Wert des Wassers mit einem Basenpulver auf einen Wert von mindestens 8,4 gebracht. Nachprüfen kann man dies mit einem speziellen Indikatorpapier. Um einen spürbaren Effekt zu erzielen, sollte man mindestens eine Dreiviertelstunde in dem basischen Wasser verbringen. Eine Dauer von mehr als Stunden wird allerdings nicht empfohlen. Nach dem Bad kann man mit dem Indikatorpapier erneut den pH-Wert des Wassers überprüfen und man wird feststellen, dass der Wert gesunken ist. Das geschieht durch die Säuren, die von der Haut abgegeben werden und ins Badewasser gelangen.

Ein Basenbad für die Füße sollte in der Regel zwischen einer halben und einer Stunde betragen. Zur Unterstützung des Entschlackungsvorgangs, der im Körper ausgelöst werden soll, tragen vor allem Kräutertees und auch reines Wasser bei. Basische Fußbäder können gerne mehrmals die Woche durchgeführt werden. Vollbäder sollten nicht häufiger als ein- bis zweimal die Woche genommen werden. Bei beiden Formen des Basenbads ist aber wichtig, dass man sich im Anschluss nicht eincremt. Die Basen sollen die körpereigene Rückfettung anregen und eine zusätzliche Creme würde diesen Vorgang verhindern.

Beim Kauf von basischen Körperpflegeprodukten spielt nicht nur der pH-Wert eine Rolle. Dieser sollte natürlich im basischen Bereich, also über 7 liegen. Außerdem ist es ratsam, zu Mitteln zu greifen, die keine tierischen Produkte, Konservierungs- oder andere synthetische Stoffe enthalten. Am besten sind Körperpflegemittel aus natürlichen Rohstoffen, die beruhigend auf die Haut wirken und die natürlichen Mechanismen nicht beeinträchtigen.
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