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Richtig Entschlacken – so funktioniert eine Entschlackungskur

Richtig Entschlacken – so funktioniert eine Entschlackungskur Jedes Jahr gegen Ende des Winters und nach Karneval beginnt die Fastenzeit. Jetzt ist es an der Zeit, nicht nur wie beim Frühjahrsputz Haus und Hof zu reinigen, sondern auch den eigenen Körper. Deswegen schwören viele zu dieser Zeit auch auf Entschlacken und Entschlackungskuren. Bei einer Entschlackungskur soll der Körper von Stoffen befreit werden, die sich als sogenannte „Schlacken“ eingelagert haben. Das ganze Jahr über muss unser Körper eine Vielzahl von Stoffen wie körpereigene Stoffwechselprodukte, Alkohol, Tabak und Nikotin, Medikamente, Schwermetalle, Hormone und Nahrungsmittelzusätze wie Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Konservierungsstoffe verarbeiten. All diese Stoffe lagern sich als Schlackenstoffe in den Gelenken, im Gewebe, in der Darmschleimhaut sowie in den Gefäßen und den Organen ab. Sie müssen von unserem Körper neutralisiert werden, weil sie sonst Organe und Zellen nachhaltig schädigen würden.

Beim Entschlacken wird der Körper von all diesen Stoffen gereinigt, ja regelrecht entgiftet, weshalb Entschlacken mittlerweile auch „Detoxing“ (von engl. to detox = entgiften) genannt wird. Entschlackungskuren gehören zu den klassischen Naturheilverfahren. Bei einer Entschlackungskur spielen vor allem Nieren, Leber, Darm und Lymphe, aber auch die Haut eine große Rolle. Das Ziel einer Entschlackungskur ist es, zuerst alle Schlacken im Körper zu lösen und diese danach über die oben genannten Organe aus dem Körper zu leiten.

Entschlackung der Leber

Die Leber ist das wichtigste Entgiftungsorgan des menschlichen Körpers. Sie bereitet die Stoffe vor, die über die Niere ausgeschieden werden sollten. Um die Leber zu entgiften werden Nahrungsmittel, die Bitterstoffe enthalten wie beispielsweise Brennessel, Chicorée, Löwenzahn, Radicchio und Rucola eingesetzt, aber auch Entgiftungs- und Entschlackungsprodukte, wie sie bei Selfhealth erhältlich sind. Präparate aus Goldrute und Mariendistel helfen ebenfalls, die Leber zu entschlacken. Goldrute hat einen harntreibenden Effekt, die Mariendistel entgiftet die Leber, stärkt und schützt sie. Präparate zur Leberentgiftung sollten abends eingenommen werden, da die Leber ihre Haupttätigkeit zwischen 1.00 und 3.00 Uhr nachts aufnimmt.

Entschlacken der Nieren

Ein Entgiften von Nieren erfolgt durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Die Giftstoffe, die sich im Körper befinden, werden durch die vermehrte Flüssigkeitszufuhr ausgeschwemmt. Bei der Entschlackung der Nieren werden vor allem Tees aus Kräutern und harntreibenden Pflanzen wie Bärentraube, Brennessel, Goldrute, Petersilie und Schachtelhalm getrunken. Die Mindestmenge, die dabei zu sich genommen werden muss, errechnet sich aus folgender Formel: Körpergewicht mal 35 durch 1000 ergibt die Liter Wasser am Tag, die getrunken werden müssen. Bei einem 80 Kilogramm schweren Menschen wären das 2,8 Liter am Tag. Das dabei getrunkene Wasser sollte keine Kohlensäure enthalten. Die Entschlackung der Nieren kann durch das vermehrte Trinken zu bestimmten Tageszeiten unterstützt werden, so haben die Nieren ihre Haupttätigkeitszeit zwischen 17.00 und 19.00 Uhr.

Entschlacken des Darms

Eine Entschlackung des Darms ist wichtig, da sich etwa 70 Prozent aller Abwehrzellen im menschlichen Darm befinden. Haben sich Schlacken im Darm festgesetzt, wird ebendiese Abwehr behindert. Als Folge steigt die Anfälligkeit für Infekte, aber auch Allergien können so entstehen. Den Darm kann man mit Heilerde entschlacken. Heilerde bindet die Gifte, so dass sie dann auf natürlichem Wege ausgeschwemmt werden können. Auch Entschlackungspräparate, die Vulkangestein beinhalten, helfen dabei, Giftstoffe zu binden und auszuführen. Wichtig ist, die Entschlackung des Darms mit einer ballaststoffreichen Ernährung mit viel Obst und Gemüse zu unterstützen. Vor allem frisches Sauerkraut und Sauerkrautsaft (siehe Bild) haben einen positiven Einfluss auf die Darmflora.

Entschlackung der Lymphe

Die Lymphe ist ein Drainagesystem, das vor allem die großmolekularen Stoffe aufnimmt. Die aufgenommene Zwischenzellflüssigkeit wird in den Lymphknoten gereinigt. Deshalb ist die Lymphe ein sehr wichtiges Ausleitungssystem im menschlichen Körper. Ringelblume, Kermesbeere, Löwenzahn und Schöllkraut helfen, die Lymphe zu entlasten. Auch Lymphdrainagen helfen bei einer Entschlackungskur.

Entschlackung der Haut

Die Haut ist unser größtes Organ. Sie ist auch ein wichtiges Ausscheidungsorgan, denn über den Schweiß werden Giftstoffe ausgeschwemmt. Bürstenmassagen, Kneippsche Güsse, Saunagänge und Solebäder helfen dabei, Schadstoffe aus dem Körper über die Haut abzuführen.
Lesen Sie weiter: Welche Teesorten helfen zur Entschlackung und Entgiftung
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