Menü

heute-gesund-leben.de

Ihr Online-Treffpunkt für Gesundheit. Das Portal rund um gesunde Lebensweise, Sport, Bewegung, Ernährung, Vitamine, Wellness, Vorsorge, Medizin und Pflege. Hier finden Sie aktuelle News rund ums Thema Gesundheit. Machen Sie mit und starten Sie schon heute gesund in den Tag!

Aktuelle Seite: StartErnährungErnährungsberatungKrillöl

Krillöl vs Fischöl – große Qualitätsunterschiede der Omega-3-Fettsäuren

Uwe Wagschal  / pixelio.deDie positiven Eigenschaften der langkettigen und mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) sind schon länger wissenschaftlich belegt. Aufgrund langjähriger Forschungsarbeiten ist heute bekannt, dass sie viele Vorteile bieten. Doch Omega-3-Fettsäure ist nicht gleich Omega-3-Fettsäure, wie neue Studien bewiesen haben.

Krillöl ist frei von Schadstoffen

Fischpräparate, wie zum Beispiel Fischöl, stehen immer wieder in dem Verdacht, mit Schadstoffen wie Polychlorierte Biphenyle (PCB) und Quecksilber belastet zu sein. Wird nun EPA und DHA in Form von Fischöl dem menschlichen Körper zugeführt, gelangen diese Schadstoffe ebenfalls in unsere Körper.
Omega-3-Fettsäuren aus Krill profitieren hingegen von dem natürlichen Lebensumfeld des Krills. Die Gewässer der Antarktis gehören zu den saubersten und reinsten der Welt. Hinzu kommt auch noch, dass Krill ganz am Anfang der Nahrungskette steht. Dadurch ist eine Belastung mit Schadstoffen nahezu ausgeschlossen. Krill ernährt sich ausschließlich vom sogenannten Plankton – mikroskopisch kleinen Algen, die die Basis der Nahrungspyramide rund um die Arktis darstellen.

Krillöl besteht nur aus einer einzigen Zutat – nämlich dem Krill. Die Bestandteile von Fischöl sind jedoch kaum nachvollziehbar. Sie bestehen in der Regel aus verschiedenen Fischarten. Dieser qualitative Unterschied ist auch die Ursache für den höheren Preis der Krillöl-Omega-3-Präparate.

Krillöl - erhöhte Bioverfügbarkeit

Eine Studie von Kevin C. Maki in den Provident Clinical Research und Meridien Research Zentren in den Vereinigten Staaten führte einen Vergleich durch. Innerhalb dieser Studie wurden 76 übergewichtige und fettleibige Frauen und Männer nach einem Zufallsprinzip in drei Gruppen aufgeteilt. Innerhalb von vier Wochen nahmen die Probanden Fischöl, Olivenöl oder ein hochwertiges Krillöl ein. Weder Testpersonen noch Wissenschaftlern war bekannt, welches Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wurde. Dadurch konnten Beeinflussungen vermieden werden.

Während die täglich eingenommene Menge EPA in der Fischöl- und Krillöl Gruppe ähnlich war, war hingegen die DHA-Menge in der Krillöl-Gruppe nur halb so hoch wie die in der Fischöl-Gruppe. Dennoch zeigte sich am Ende der Studie, dass die durchschnittliche Konzentration von EPA in der Krillöl-Gruppe im Blutplasma deutlich höher war als in der Fischöl-Gruppe. Die DHA-Werte waren in beiden Gruppen ähnlich.
Dies bestätigt, dass die Bioverfügbarkeit von Krillöl höher ist als von Fischöl. Mit dem Begriff Bioverfügbarkeit wird beschrieben, wie viel von einer eingenommenen Substanz das Blut erreicht und im menschlichen Körper verbleibt oder absorbiert wird.
Eine Nahrungsergänzung mit zwei Gramm Krillöl pro Tag führte somit zu einer erhöhten Bioverfügbarkeit von EPA. Obwohl im Vergleich zum Fischöl nur halb so viel Krillöl gegeben wurde, zeigte sich eine gleich hohe Bioverfügbarkeit von DHA. Insgesamt war der Anstieg von DHA und EPA im Blutplasma der Testpersonen nach vier Wochen Krillöl-Einnahme um 24 Prozent höher als in der Fischöl-Gruppe.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen Wissenschaftler der Hochschule Akershus sowie der Uni in Oslo, Norwegen. Ihre Vergleichsstudie kam zu einem ähnlichen Ergebnis: Im Vergleich zu Fischöl werden lediglich 60 Prozent Krillöl benötigt, um ein vergleichbares Ergebnis zu liefern.
( Bildnachweis: Uwe Wagschal  / pixelio.de )

 

Finde uns auf Facebook



Rückenschmerzen

Hier bekommen Sie Hilfe bei Rückenschmerzen...Rückenschmerzen sind weit verbreitet: Etwa 85 Prozent aller Deutschen haben im Laufe ihres Lebens einmal Rückenprobleme, jeder Dritte davon sogar einmal im Monat. Kein Wunder, sind Rückenschmerzen doch ein Symptom für viele Erkrankungen: Das Spektrum reicht von einfachen Verspannungen der Muskulatur über Bandscheibenvorfälle bis hin zu inneren Erkrankungen wie Nierenerkrankungen oder sogar Herzinfarkt. Informieren Sie sich über die verschiedenen Arten von Rückenschmerzen, ihre Ursachen und ihre Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen...
( Bildnachweis: © drubig-photo - Fotolia.com )

Bauchschmerzen

Bauchschmerzen sind mit die häufigsten Schmerzen, die uns plagen. Sie können plötzlich auftreten (akute Bauchschmerzen) oder über einen längeren Zeitraum anhalten und immer wieder auftreten (chronische Bauchschmerzen). Kaum ein anderes Symptom kann so viel unterschiedliche Hintergründe haben. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Bauchschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen... 
 
Hier bekommen Sie Hilfe bei Bauchschmerzen...
             ( Bildnachweis: © Artem Furman - Fotolia.com )

Kopfschmerzen

Hier bekommen Sie Hilfe bei Kopfschmerzen...Kopfschmerzen (Cephalgien) zählen zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. In Deutschland leiden aktuellen Schätzungen zufolge etwa 70 Prozent aller Menschen unter Kopfschmerzen, etwa drei Prozent hat sogar täglich mit Schmerzen im Kopf zu kämpfen. Dabei können die Kopfschmerzen akut auftreten oder chronisch sein. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
weiterlesen... 

( Bildnachweis: © drubig-photo - Fotolia.com )

Zum Anfang