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Kinder-Lebensmittel – nicht das, was sie eigentlich sein sollen

Kinder-Lebensmittel – nicht das, was sie eigentlich sein sollenKinder-Lebensmittel – mit ihnen ließe sich fast ein ganzer Supermarkt alleine füllen: Von 1990 bis heute hat sich die Zahl der Produkte mit diesem Namen verdreifacht. Eine Untersuchung des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) in Dortmund ergab, dass besonders in den letzten Jahren die Anzahl an Kinderlebensmittel geradezu explodiert ist. Am meisten werden Süßigkeiten wie Vitaminbonbons, Schokoriegel, Frühstückssnacks, Brotaufstriche, Säfte und Limonaden mit diesem Namen beworben. Betrachtet man die Verpackungen der Kinder-Lebensmittel, dann meint man, seinem Kind damit etwas besonders Gutes zu tun. Diese Produkte enthalten besonders viel Milch, Vitamin A, D, E und Kalzium. Und da sich das unglaublich gesund anhört, landen sie auch zu rauen Mengen im Einkaufswagen. Diese Vitamine sollten allerdings bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung keine Mangelware sein. Dass die Kinder-Lebensmittel nur so von Zucker und Fett triefen, wird nicht erwähnt.

Auf keiner Verpackung finden die Verbraucher Warnhinweise hinsichtlich eines erhöhten Fett- und Zuckergehaltes. Die Kinder-Lebensmittel sind oft als Zwischenmahlzeiten gedacht. In Wirklichkeit sind sie allerdings regelrechte Kalorienbomben! Sie sind auf Dauer für Kinder nicht zu empfehlen, weil sie die „echten“, nährstoffreichen Mahlzeiten verdrängen. Ernährt sich ein Schulkind einen Tag lang nur von Kinder-Lebensmittel, nimmt es im Schnitt 124 Gramm Zucker und 64 Gramm Fett zu sich, rechnete die Stiftung Warentest aus (test6/2004). Bei normalen Lebensmitteln kommen hingegen nur 23 Gramm Zucker und 45 Gramm Fett zusammen.

Auch die Tatsache, dass die Kinder-Lebensmittel häufig mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert sind, macht sie nicht gesünder. Das Motto „Besser zuviel als zuwenig“ gilt bei Vitaminen und Mineralstoffen nämlich nicht. Ganz im Gegenteil: Ein extremer Überschuss an fettlöslichem Vitamin A kann auf Dauer zu trockener Haut, Kopfschmerzen und Erbrechen führen; ein Übermaß an Fetten und Kohlenhydraten lässt auch bei Kindern Speckröllchen wachsen. In der Regel sollte es also für Kinder genau das zu essen geben, was es für Mama und Papa gibt – vorausgesetzt, es ist gesund und enthält keinen Alkohol. Auch die Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) betonen, dass Kinder vom ernährungsphysiologischen Standpunkt aus nach dem ersten Lebensjahr das Gleiche essen sollen wie Erwachsene. Ernährungsberater empfehlen deshalb, Kinder-Lebensmittel wie Süßigkeiten zu behandeln: Etwas schadet nicht, wenn die sonstige Ernährung gesund und ausgewogen ist. Bei Zwischenmahlzeiten und Pausensnacks sollten Eltern deshalb auf dem Klassiker Obst zurückgreifen: Das schmeckt und ist gesund!
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