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Aktuelle Seite: StartErnährungErnährungsberatungKaffee - gesund oder ungesund?

Erkenntnisse zu Kaffee - Informationen und Tipps für den gesunden Genuss

Tim Reckmann  / pixelio.de Vielerorts hat Kaffee bis heute einen schlechten Ruf. Er soll dem Körper Wasser entziehen und sogar das Risiko für Kreislauf- und Krebserkrankungen erhöhen. Entsprechen derartige Gerüchte tatsächlich der Wahrheit? Wir haben zum schwarzen Gold wesentliche Informationen zusammengetragen. Nachfolgend werden Sie erstaunliche Erkenntnisse finden, die Ihre Meinung zu Kaffee sicherlich ändern dürften. Zudem erläutern wir Tipps für einen gesunden Genuss.

Der schlechte Ruf - Studien räumen auf

Obwohl Kaffee zu den beliebtesten Genussmitteln gehört und jeder Deutsche durchschnittlich 0,5 Liter täglich trinkt, ist der Ruf des nichtalkoholischen Getränks nicht gerade positiv. Beim Rösten sollen nicht nur krebserregende Stoffe entstehen, Kaffee soll auch den Blutdruck anheben und das Herz belasten. Beobachtungsstudien hatten vor Jahren gezeigt, dass Kaffee mit einem erhöhten Risiko für Krankheiten zusammenhängt. Problematisch bei diesen Studien war, dass das Rauchen nicht berücksichtigt wurde. Die Ergebnisse bewiesen, dass Kaffeetrinker häufiger Raucher waren und demnach liegt es nahe, dass viele der damals festgestellten Risiken nichts mit Kaffee zu tun hatten, sondern dem Rauchen zuzuschreiben sind.

Aktuelle Studien lassen Kaffeeliebhaber aufatmen. Das Lieblingsgetränk soll weder Krebs fördern, noch negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem haben. Im Gegenteil: Kaffee soll sogar gegen Diabetes schützen. Auch das Gerücht, Kaffee würde dem Organismus Wasser entziehen, wird entkräftet. Kaffee kann aufgrund des hohen Wasseranteils von rund 98 Prozent zur normalen täglichen Flüssigkeitsaufnahme gezählt werden. Hinsichtlich der Wirkung auf den Blutdruck zeigen Studien, dass gesunde Menschen mit regelmäßigem Kaffeekonsum kein höheres Risiko für Bluthochdruck haben. Kaffee lässt den Blutdruck tatsächlich kurze Zeit ansteigen. Bei Menschen, die nur selten Kaffee trinken oder bereits unter Bluthochdruck leiden, ist dieser Effekt stärker zu beobachten, als bei Personen, die täglich Kaffee trinken.

Dass beim Rösten krebserregende Stoffe entstehen, ist korrekt. Entscheidend ist hierbei aber die Menge des getrunkenen Kaffees. Ernährungswissenschaftler bestätigen, dass die Menge der Stoffe, die Krebs verursachen können minimal ist. Dauerhafte Studien belegen, dass Krebserkrankungen und ein Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen nicht mit Kaffee in Verbindung gebracht werden können. Eine andere Studie beschäftige sich zwischen 2001 und 2011 mit Herzerkrankungen im Zusammenhang mit Kaffee. Das Ergebnis ist erstaunlich: Demnach soll der Genuss von vier Tassen Kaffee sogar eine elfprozentige Reduzierung des Risikos für Herzversagen nach sich ziehen. Selbst zehn Tassen Kaffee täglich hatten keinen Einfluss auf das Risiko für Herzerkrankungen.

Schutz vor Diabetes und antioxidative Eigenschaften

Studien bestätigen, dass Kaffee vor Diabetes schützt. Bei Tests tranken einige Personen über vier Tassen Kaffee und andere weniger als eine Tasse täglich. Personen, die mehr als vier Tassen zu sich nahmen, profitieren im Vergleich zu Testpersonen mit dem geringeren Konsum von einem um 23 Prozent geringeres Diabetes-Typ-2-Risiko. Zwei markante Gründe können hierfür festgelegt werden. Zum einen ist Kaffee, ohne Zucker und Milch getrunken, ein kalorienarmes Getränk. Wer statt Saft und Softdrinks, die reich an Zucker und demnach Energie sind, Kaffee trinkt, geht langfristig Übergewicht aus dem Weg. Zum anderen wird vermutet, dass der in Kaffee enthaltene Bestandteil Chlorogensäure das Diabetesrisiko senkt. Dem Stoff wird eine positive Wirkung auf den Zucker- und Insulinstoffwechsel nachgesagt. Gleichzeitig ist bestätigt, dass Kaffee eine antioxidative Eigenschaft hat, weil die enthaltene Chlorogensäure ein Polyphenol ist und diese antioxidativ wirken. Kaffee ist reich an Polyphenol und sorgt damit dafür, dass freie Radikale unschädlich gemacht werden.

Gesunden Kaffee zubereiten 

Abschließend bleibt festzuhalten, dass der durchschnittliche Kaffeekonsum von 0,6 Litern täglich keine negativen Auswirkungen hat. Kaffeetrinker dürfen weiterhin genießen. Allerdings hängt der positive Effekt unter anderem von der Zubereitung und den verwendeten Rohstoffen ab. Espresso-Kaffee wird beispielsweise in Italien deutlich länger und schonender geröstet als in Deutschland. Unerwünschte Inhaltsstoffe gehen dabei verloren, während gesunde Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Bekömmliche und erwünschte Aromen können sich bestens entfalten. Unter anderem aufgrund der kurzen Kontaktzeit mit Wasser ist Espresso der gesündeste Kaffee überhaupt.

Geschmacklich ist frisch gemahlener Kaffee vorteilhafter und bekömmlicher. Die Nutzung eines Kaffeeautoamten und frischer Kaffeebohnen ist empfehlenswert. Bei den Automaten ist auf einwandfreie Funktionsweisen und eine saubere Verarbeitung der Einzelteile zu achten. Defekte Teile sollten schnellstmöglich ausgetauscht werden. Nachlassender Geschmack ist ein Zeichen für ein Problem in der Maschine. Ersatzteile können mittlerweile günstig im Internet bezogen werden, um eine konstante Kaffeequalität zu gewährleisten. Hochwertiges Zubehör für den Kaffeevollautomaten von Delonghi sowie viele andere Geräte werden beispielsweise beim Online-Fachhändler KOMTRA angeboten. Egal ob brüchige Dichtungen, strapazierte Schläuche oder defekte Mahlwerke - Gründe für minderwertigen Kaffee gibt es viele. Um einen hohen Gehalt an unerwünschten Stoffen zu vermeiden, sollten Kaffeeautomaten regelmäßig überprüft, gewartet und sorgfältig gereinigt werden. Ein wesentliches Qualitätsmerkmal ist außerdem der Härtegrad des Wassers. Dieser sollte idealerweise bei 7 liegen. Ein möglichst geringer Eigengeschmack des Wassers ist ratsam. Bohnen werden bestenfalls in der Verkaufsverpackung aufbewahrt. Nach dem Öffnen ist diese luftdicht zu verschließen und im Kühlschrank zu lagern. Werden die Bohnen 15 Minuten vor Gebrauch aus dem Kühlschrank entnommen, steht einem perfekten Kaffee nichts mehr im Weg.
( Bildnachweis: Tim Reckmann  / pixelio.de )

 

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