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| Erkältung – der „grippale Infekt“ |
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Erkältung: SymptomeEine Erkältung ist eine akute Infektion der oberen Atemwege. Ihre Symptome und Beschwerden ähneln sehr stark denen einer Grippe, weshalb die Erkältung auch als „grippaler Infekt“ bezeichnet wird. Zu Beginn der Erkältung fühlen sich die meisten Betroffenen müde und abgeschlagen und frösteln und frieren leicht. Kinder können auch eine erhöhte Temperatur haben. Dazu kommen Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Husten und Niesen. Das anfängliche Kitzeln und Kribbeln in der Nase geht sehr schnell in einen Schnupfen (akute Rhinitis) über. Bei einer Erkältung entzündet sich die Nasenschleimhaut. Dadurch entsteht ein ekeliger, grünlich-gelber Nasenschleim. Durch die verstopfte Nase ist das Riechvermögen beeinträchtigt und die Stimme klingt nasal. Zudem kann in den Ohren ein Druckgefühl entstehen, da sich die Nebenhöhlen verschließen. Bei einer starken Erkältung kann es zu einer Rachenentzündung und /oder einer Kehlkopfentzündung kommen. Diese machen sich durch Halsschmerzen und Heiserkeit bemerkbar. Erkältung: DiagnoseDie Diagnose bei einer Erkältung erfolgt meist auf Grund der Schilderung der Symptome (Anamnese) und einer körperlichen Untersuchung (klinischer Befund). Dabei hört der Arzt Brust und Rücken ab und sieht mit einem Holzspachtel in den Hals. Befinden sich weißliche Beläge, so genannte „Stippchen“ auf den Mandeln, liegt zusätzlich zu der Erkältung noch eine bakterielle Madelentzündung (Tonsillitis) vor. Diese muss dann mit Antibiotika behandelt werden. Erkältung: TherapieEine Erkältung wird meist nur symptomatisch behandelt, dass heißt es werden nur die Beschwerden bekämpft, nicht jedoch die Ursache. Da Erkältungen von Viren hervorgerufen werden, sind Antibiotika zur Behandlung nicht geeignet, da diese nur bei Bakterien wirken. Die Kopf- und Gliederschmerzen lassen sich mit Schmerzmedikamenten behandeln, die Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten. Bei Kindern sollte allerdings davon Abstand genommen werden, denn es besteht bei dieser Medikation das Risiko für ein Reye-Syndrom. Bei dem Reye-Syndrom kommt es zu Erbrechen, Verwirrtheit und Krampfanfällen bis hin zum Koma, in dessen Verlauf sich noch Hirn- und Leberschäden einstellen können. Wird das Reye-Syndrom im Frühstadium erkannt, ist eine Heilung möglich, bei einer Vollausbildung führt es jedoch in 70 Prozent aller Fälle zum Tod. Bei einem starken Schnupfen helfen abschwellende Nasentropfen. Sie erleichtern die Atmung und nehmen den Druck von den Ohren, sollten aber nicht länger als zehn Tage angewandt werden. Nasensprays mit einer Salzlösung wie etwa Meerwassersprays können dagegen langfristig benützt werden. Auch das Inhalieren einer Dampfinhalation mit in Wasser aufgelöstem Kochsalz hilft, die Nasenschleimhäute abschwellen zu lassen. Reizhusten lässt sich mit hustendämpfenden, kodeinhaltigen Mittel beruhigen. Diese sollten allerdings nur wenige Tage angewendet werden. Auch ein schleimlösender Hustensaft kann Linderung verschaffen. Allerdings sind schleimlösende Hustensäfte nicht für Kleinkinder und Patienten mit Asthma geeignet, da diese Probleme haben, den Schleim auszuhusten. |
Kopfschmerzen (Cephalgien) zählen zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. In Deutschland leiden aktuellen Schätzungen zufolge etwa 70 Prozent aller Menschen unter Kopfschmerzen, etwa drei Prozent hat sogar täglich mit Schmerzen im Kopf zu kämpfen. Dabei können die Kopfschmerzen akut auftreten oder chronisch sein. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen...
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Bauchschmerzen: Bauchschmerzen sind mit die häufigsten Schmerzen, die uns plagen. Sie können plötzlich auftreten (akute Bauchschmerzen) oder über einen längeren Zeitraum anhalten und immer wieder auftreten (chronische Bauchschmerzen). Kaum ein anderes Symptom kann so viel unterschiedliche Hintergründe haben. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Bauchschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen...
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