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Blasenentzündung – das häufigste Frauenleiden Drucken E-Mail

Blasenentzündungen sind das häufigste FrauenleidenBlasenentzündungen sind das Frauenleiden Nummer eins: Jede zweite Frau erkrankt mindestens einmal in ihrem Leben an einer Blasenentzündung, jede fünfte zwischen 20 und 54 Jahren bekommt sogar einmal im Jahr eine Blasenentzündung. Der Grund: Die Harnröhre bei Frauen ist nur vier Zentimeter lang, die männliche Harnröhre dagegen stolze 20 Zentimeter. Dieser Umstand fördert Infektionen, welche durch Bakterien, Viren oder auch Pilze ausgelöst werden, denn diese können schneller durch die kurze Harnröhre in die Blase aufsteigen. Aber auch Männer sind nicht gefeit davor.
Typische Anzeichen einer Blasenentzündung sind Brennen und Stechen im Unterleib und ständiger Harndrang. Durch häufiges Unterdrücken des Harndrangs dehnt sich aber die Muskulatur der Blase. Harnwegsinfektionen sind die unangenehme Folge! Ärzte unterscheiden bei der Blasenentzündung zwischen der Vorstufe, medizinisch „Urethritits“ genannt, bei der die Harnröhre entzündet ist und der eigentlichen Blasenentzündung, bei der auch die Harnblase betroffen ist. Brennen beim Wasserlassen bei nur geringen Harnmengen und Schmerzen im Unterbauch sind die Symptome einer Blasenentzündung. Bei diesen Beschwerden ist schnelle Hilfe erforderlich.


Die wichtigste Maßnahme ist: Warm halten und viel trinken, um Keime auszuschwemmen! Ärzte raten Betroffenen täglich mindestens drei Liter zu trinken. Sie empfehlen Kräutertees, die harntreibend und entzündungshemmend wirken. Aber auch Wasser ohne Kohlensäure, Obstschorle oder verdünnter Preiselbeersaft helfen. Wenn sich die Beschwerden innerhalb von zwei Tagen nicht gebessert haben, ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen! Dieser kann dann ein Antibiotikum verschreiben. Begleitend zu dem Antibiotikum können Mittel eingenommen werden, welche die Beschwerden und die Schmerzen lindern. Das sind Präparate mit den krampflösenden und schmerzstillenden Wirkstoffen Butylscopolamin und Paracetamol. Scopolamin ist ein Rohstoff, der aus der Duboisia-Pflanze gewonnen wird. Er lindert gezielt die Verspannungen der Harnblase, indem er bestimmte Andockstellen für körpereigene Botenstoffe in der Muskulatur der Harnblase besetzt.
Bitte beachten Sie, dass ein www.heute-gesund-leben.de-Artikel generell fachlichen Rat durch einen Arzt nicht ersetzen kann!
Lesen Sie weiter: Blasenentzündung auch im Sommer möglich
( Bildnachweis: loutocky - Fotolia.com ) 

 

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Deutsche geben für ihre Gesundheit so viel Geld aus wie nie zuvor

Deutsche investieren viel Geld in ihre GesundheitIm Jahr 2007 gab der deutsche Bundesbürger so viel Geld wie noch nie zuvor für seine Gesundheit aus. Das belegen die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Die Gesamtsumme beläuft sich auf immense 252,8 Milliarden Euro! In Medikamente wurden davon zirka 42 Milliarden Euro investiert.
Man lässt sich seine Gesundheit also etwas kosten. Kein Wunder, denn die Gesundheit ist das höchste Gut. Für ihre Berechnungen zählten die Statistiker alles zusammen, was mit Gesundheit zu tun hat: Von dem Hustenbonbon über die professionelle Zahnreinigung bis hin zum Klinikneubau. Wenn man die Gesamtsumme auf den einzelnen Bürger umrechnet, so hat jeder durchschnittlich 3070 Euro ausgegeben! ( Bildnachweis: RainerSturm - Pixelio.de )

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Informationen zur Gesundheit werden vor allem im Internet gesucht

Informationen zur Gesundheit werden vor allem im Internet gesuchtEine aktuelle Online-Patientenbefragung des Bonner Gesundheitsportals bonn-gesund hat ergeben, dass Informationen zum Thema Gesundheit heutzutage hauptsächlich im Internet gesucht werden. Ganze 78 Prozent der Befragten aller Altersklassen sahen das Web als wichtige oder sehr wichtige Informationsquelle hierfür an. Für 63 Prozent ist das Internet sogar noch vor deren Hausarzt die für sie wichtigste Informationsquelle. Die klassischen Printmedien folgten mit nur 35 Prozent. Allerdings besteht bei den Webauftritten der Ärzte großer Handlungsbedarf, denn 35 Prozent der Befragten beurteilten diese als nicht ausreichend. Besonders gerne dagegen werden Gesundheitsportale genutzt. Über 42 Prozent sahen diese als sehr zuverlässige Quelle und dementsprechend als sehr hilfreich an. Die Internetseiten von Pharmafirmen hingegen erfreuten sich mit nur acht Prozent keinerlei Beliebtheit. ( Bildnachweis: Doreen Salcher - Fotolia.com )