Menü

heute-gesund-leben.de

Ihr Online-Treffpunkt für Gesundheit. Das Portal rund um gesunde Lebensweise, Sport, Bewegung, Ernährung, Vitamine, Wellness, Vorsorge, Medizin und Pflege. Hier finden Sie aktuelle News rund ums Thema Gesundheit. Machen Sie mit und starten Sie schon heute gesund in den Tag!

Aktuelle Seite: StartAlternative MedizinSchröpfen

Schröpfen – ein uraltes Therapieverfahren

Schröpfen – ein uraltes TherapieverfahrenSchröpfen ist eine der ältesten Heilmethoden überhaupt: Schon die alten Ägypter, die alten Griechen und auch die alten Chinesen wendeten dieses Therapieverfahren an. Beim Schröpfen wird auf einem kleinen, begrenzten Hautareal ein Unterdruck aufgebracht. Das geschieht mit Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen. In ihnen wird der Unterdruck erzeugt, indem die Luft im Schröpfglas oder Schröpfkopf erhitzt wird. Dazu zündet der Therapeut einen in Alkohol getränkten Wattebausch in dem Schröpfglas an. Sofort nach dem Erhitzen wird das Schröpfglas auf die Haut des Patienten gesetzt. Eine andere Methode um Unterdruck zu erzeugen ist das Absaugen der Luft im Schröpfglas. Durch die Saugwirkung des Unterdrucks im Schröpfglas wird die darunter liegende Haut stärker durchblutet. Die bessere Durchblutung lässt sich das Gewebe entstauen und wirkt anregend auf die benachbarten Organe sowie auf das Immunsystem. Durch die intensive Saugwirkung der Schröpfgläser werden die sich im Körper befindliche Schadstoffe und Giftstoffe direkt unter die Hautoberfläche befördert, wo sie durch die Lymphgefäße entsorgt werden können. Schröpfen entgiftet also den Körper. Zudem kann es auch eine schmerzlindernde Wirkung haben.

Schröpfen wird als alternative Heilmethode vor allem bei muskulären Verspannungen, Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen, Hexenschuss und rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Es kommt aber auch bei Bluthochdruck, Migräne, Ischias sowie bei Erkältungen, Grippe, Fieber, und Schwächeanfällen sowie bei Hypertonie als auch bei chronischer Müdigkeit zum Einsatz. Meist erfolgt das Schröpfen am Rücken, da hier die Reflexzonen liegen, die mit den einzelnen Organen in Verbindung stehen. Geschröpft wird vorwiegend an Erhebungen, Eindellungen und Verhärtungen der Haut. Je nach Erkrankung dauert eine Behandlung zwischen 15 und 30 Minuten. Für die Behandlung von einfachen oder akuten Beschwerden reichen in der Regel zwei bis drei Behandlungen aus, bei chronischen Erkrankungen sind vier oder mehr Behandlungen nötig. Die Sitzungen finden in der Regel in einem einwöchigen Abstand statt.

Trockenes Schöpfen

Beim Schröpfen sitzt oder liegt der Patient in einer für ihn bequemen Haltung. Der Therapeut erzeugt in den Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen einen Unterdruck und setzt diese dann sofort auf die nackte Haut des Patienten. Das geschieht mit sechs bis zehn Schröpfgläsern. Diese bleiben dann solange auf der Haut, bis sie sich rot und bläulich verfärbt. Schröpfen ist frei von Nebenwirkungen, auf der Haut bleiben nur kleine rote bis blaurote Blutergüsse zurück, die sich innerhalb nur weniger Tage zurückbilden.

Blutiges Schröpfen

Bei der Form des blutigen Schröpfens wird die Haut mit einer Blutlanzette angeritzt, bevor die Schröpfgläser aufgesetzt werden. Der Unterduck zieht dann das Blut verstärkt aus der kleinen Verletzung heraus.

Schröpfmassage

Eine weitere Form des Schröpfens ist die Schröpfkopfmassage, kurz „Schröpfmassage“ genannt. Bei der Schröpfkopfmassage wird die Haut eingeölt, bevor die Schröpfköpfe aufgesetzt werden. Diese werden dann über die vorgesehene Stelle geschoben, was eine stark durchblutungsfördernde Wirkung hat.

Schröpfen: Nebenwirkungen

Schröpfen ist frei von Nebenwirkungen, es können sich nur leichte Blutergüsse unter den Schröpfgläsern und Schröpfköpfen bilden, die aber schnell wieder abklingen. Bei dem blutigen Schröpfen ist allerdings darauf zu achten, dass die Schröpfinstrumente sowie die Blutlanzette vor Gebrauch sterilisiert werden. Blutiges Schröpfen darf nicht bei Patienten, die an der Bluterkrankheit leiden oder blutverdünnende Medikamente einnehmen durchgeführt werden. Auch bei entzündeter, kranker oder radiologisch bestrahlter Haut sollte nicht geschröpft werden. Zudem raten viele Therapeuten Patienten, die an Niereninsuffizienz leiden, generell vom Schröpfen ab. Auch für Schwangere ist Schröpfen nicht geeignet.
( Bildnachweis: © larswieser - Fotolia.com )





Finde uns auf Facebook



Rückenschmerzen

Hier bekommen Sie Hilfe bei Rückenschmerzen...Rückenschmerzen sind weit verbreitet: Etwa 85 Prozent aller Deutschen haben im Laufe ihres Lebens einmal Rückenprobleme, jeder Dritte davon sogar einmal im Monat. Kein Wunder, sind Rückenschmerzen doch ein Symptom für viele Erkrankungen: Das Spektrum reicht von einfachen Verspannungen der Muskulatur über Bandscheibenvorfälle bis hin zu inneren Erkrankungen wie Nierenerkrankungen oder sogar Herzinfarkt. Informieren Sie sich über die verschiedenen Arten von Rückenschmerzen, ihre Ursachen und ihre Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen...
( Bildnachweis: © drubig-photo - Fotolia.com )

Bauchschmerzen

Bauchschmerzen sind mit die häufigsten Schmerzen, die uns plagen. Sie können plötzlich auftreten (akute Bauchschmerzen) oder über einen längeren Zeitraum anhalten und immer wieder auftreten (chronische Bauchschmerzen). Kaum ein anderes Symptom kann so viel unterschiedliche Hintergründe haben. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Bauchschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen... 
 
Hier bekommen Sie Hilfe bei Bauchschmerzen...
             ( Bildnachweis: © Artem Furman - Fotolia.com )

Kopfschmerzen

Hier bekommen Sie Hilfe bei Kopfschmerzen...Kopfschmerzen (Cephalgien) zählen zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. In Deutschland leiden aktuellen Schätzungen zufolge etwa 70 Prozent aller Menschen unter Kopfschmerzen, etwa drei Prozent hat sogar täglich mit Schmerzen im Kopf zu kämpfen. Dabei können die Kopfschmerzen akut auftreten oder chronisch sein. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
weiterlesen... 

( Bildnachweis: © drubig-photo - Fotolia.com )

Zum Anfang