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Marihuana – Neues Wissen über ein altes Kraut

Marihuana – Neues Wissen über ein altes KrautCannabis ist eine Pflanze, die der Menschheit seit Jahrtausenden bekannt ist. Beinahe in jeder Ecke der Erde sind Arten des Gewächses aufzufinden und für all diese Regionen gilt auch, dass die dort ansässigen Menschen einen Weg gefunden haben, Cannabis als Nutzpflanze zu kultivieren. Zum einen wurden Pflanzenteile zur Herstellung robuster Seile oder Textilien verwendet. Zum anderen wurden sich die Menschen auch schnell der berauschende Wirkung der Blüten und des Harzes der Cannabis-Pflanze bewusst. Denn diese Pflanzenteile stellen das heute allseits bekannte Rauschmittel Marihuana. Trotz der langjährigen Bekanntheit und Nutzung von Cannabis ist die Gesetzgebung heutzutage international dahingehend, dass Marihuana als illegales Betäubungsmittel angesehen wird und Kultivierung und Anbau der Cannabis Pflanze somit illegal sind. Doch kamen in den letzten Jahren vermehrt Studien zum Thema auf, die vermuten lassen, dass Cannabis durchaus einen medizinischen Nutzen hat. Dadurch wird der derzeitige gesetzliche Status als illegales Rauschmittel vermehrt infrage gestellt. Doch welcher Nutzen steckt wirklich im vieldiskutierten Kraut?

Die medizinischen Aspekte von Marihuana

Verantwortlich für den medizinischen Nutzen von Cannabis sind insbesondere zwei Wirkstoffe. Diese tragen die etwas komplizierten chemischen Namen Terahydro Cannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Beide Stoffe gehören der Gruppe der Cannabinoide an, von denen die Cannabispflanze unzählige weitere produziert. Die Cannabinoide sind hauptsächlich im kristallinen Harz der Pflanze zu finden, das die Oberfläche der Blüten und Blätter überzieht. Der größte medizinische Nutzen wird jedoch THC und CBD zugesprochen. Die Anwendungsbereiche liegen allerdings in unterschiedlichen medizinischen Aspekten.

  • Medizinischer Nutzen von THC: Einige Studien kamen zu dem Befund, dass das Cannabinoid THC einen Einfluss auf die emotionale Befindlichkeit und die allgemeine Stimmung einer Person hat. THC wirkt anregend und aufheiternd. Insbesondere bei der Behandlung von Depressionen und einigen verwandten psychischen Erkrankungen konnte sich THC als effektives Mittel beweisen.
  • Medizinischer Nutzen von CBD: Cannabidiol wirkt im Gegensatz zu THC weniger stark auf die emotionale Befindlichkeit von Patienten. Auch wenn einige Patienten berichten, dass sich durch CBD ein eher entspannendes und beruhigendes Gefühl einstellt, findet seine Wirkung hauptsächlich auf physischer Ebene statt. Diesem Wirkstoff werden insbesondere Schmerzstillende und Entzündungshemmende Qualitäten zugeschrieben.

Das Hippiekraut und die Medizin

Obwohl Marihuana lange Zeit als Genussmittel oder gar Droge verschrien war, wird das Kraut heutzutage in einigen Ländern zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Aufgrund der prekären rechtlichen Situation sind aber auch die Anwendungsbereiche bisher limitiert. Die USA zeigt sich seit einigen Jahren als Vorreiter im medizinischen Einsatz von Cannabisprodukten. Zahlreiche US Bundesstaaten haben Marihuana mittlerweile zu medizinischen Zwecken zugänglich gemacht. Die Anwendungsbereiche sind insbesondere bei Fällen von Chemotherapie. Hier berichten Patienten, dass der Einsatz von Cannabis die Symptome der sehr kräftezehrenden Chemotherapie lindern. Unter anderem können Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schmerz und Schlaflosigkeit durch Cannabis weitgehend gelindert werden.

Marihuana als Heilmittel für Krebs?

Studien aus Spanien, die im Jahr 2006 an Mäusen mit Krebsbefall durchgeführt wurden, kamen zu sehr interessanten Befunden in der Krebsforschung. Denn bei der Behandlung der Mäuse mit hochkonzentriertem CBD stellte sich heraus, dass der Entzündungshemmende Wirkstoff das Wachstum der Tumore bremste, gänzlich stoppte und in einigen Fällen sogar entgegenwirkte. Einige Tumore in den Mäusen konnten geheilt werden auf diesem Weg. Diese Befunde werden von zahlreichen Wissenschaftlern weltweit mit großer Faszination verfolgt, da bisher wenige Mittel gefunden wurden, die effektiv Tumoren bekämpfen. Allerdings sind Forschungen am Menschen in dieser Hinsicht wegen der rechtlichen Rahmenbedingungen bisher nicht zugelassen worden.

Fazit: Zwischen medizinischem Nutzen und Drogenmissbrauch

Eins lässt sich auf Grundlage der bisherigen wissenschaftlichen Befunde sagen: Marihuana verfügt über medizinische Qualitäten und über ein großes Potenzial zur Behandlung schwerwiegender Krankheiten wie Krebs und eventuell auch weiteren bisher als unheilbar geltenden Krankheiten. Doch sollten diese Befunde nicht fahrlässig interpretiert werden oder als Einladung zum übermäßigen Cannabiskonsum angesehen werden. Denn Cannabis kann auch negative Effekte für den Konsumenten mit sich bringen. Darüber hinaus sind diese medizinischen Qualitäten in der Regel nicht dadurch zu erlangen, dass man sich allabendlich einen Joint dreht. Insbesondere, da Marihuana in dieser Darreichungsform häufig in Kombination mit Tabak konsumiert wird. Wie schwierig eine Rauchentwöhnung sein kann, berichteten wir bereits.

Der medizinische Effekt tritt nur auf, wenn die Pflanze auch richtige gezüchtet und dem Körper zugeführt wird. Daher ist die Rücksprache mit einem Arzt unerlässlich. Wer sich umfassend über Cannabis, seine Gefahren und Potenziale informieren möchte, kann online viele hilfreiche Informationen finden. Darüber hinaus macht der Status als illegales Betäubungsmittel den Gebrauch von Cannabis hierzulande strafbar. Doch mit Befunden wie den jüngsten stehen die Chancen gut, dass sich in naher Zukunft stärkere medizinische Anwendungsbereiche finden lassen und das allseits bekannte Kraut nicht mehr in den Holzschubladen von Althippies und Jugendlichen mit alternativem Lebensstil gebunkert wird, sondern im Schrank für Hausmittel nebst Baldrian, Johanniskraut und Ähnlichem. Denn schließlich scheint darin der eigentliche Mehrwert dieser Pflanze zu liegen.
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